Beiträge von Zeno

    Zu Thema Enzweihingen:


    Für den Undedarften erinnert der Ortsname an den Namen der benachbarten Stadt Vaihingen. Daneben ist einem bei dem Namen ständig die phonetische Ähnlichkeit zu "entzweien" präsent, als ob es in diesem Ort darum ginge, die Leute im Streit auseinanderzubringen.


    Was mir aber mehr, noch mehr, als das in Erinnerung geblieben ist, nachdem ich vor nun schon über 10 Jahren auch einmal dort war, ist die Enzweihinger Steige, ein unglaublich romantisches Straßenstück, das von der freien Strecke auf der Höhe in die Ortsdurchfahrt im Tal überleitet.

    ein völlig unpassender Wohnblock, der später etwas an die Altstadt angepasst wurde

    Bezogen auf das heutige Aussehen muss ich sagen: Tausendmal besser als das meiste, was heutzutage in den Altstädten so gebaut wird.

    Schelergasse 4



    Das großartige Haus wurde saniert.



    Die Vorderseite, von der Schelergasse aus gesehen (links im Bild):


    Bild 7515

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    Bild 7516

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    Die Rückseite, vom Ochsengässle aus gesehen:


    Bild 7517

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    Bild 7518

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    Haha, gibt es da so viele Touristen?

    Ja, schon. Ich war mal Anfang Dezember dort. War echt kein Spaß. Beim Reichsküchenmeister, also Kirchplatz und so, Menschenmassen. Ja, die haben halt auch noch nie in ihrem Leben einen Weihnachtsmarkt gesehen... Aber es waren auch bloß dort ein Haufen Leute. Der Rest der Sadt ausgestorben. Im Winter ist es halt kalt, alte Weisheit.

    Ja, das wäre die Erklärung. Zu dieser Zeit war es sehr warm. Dann ist vielleicht Sonntag, der 21.07.19 der Tag der Aufnahme.


    Die (momentan) letzte Antwort des Filmdrehers Manfred Auer:

    Zitat

    16 Uhr bei 40 Grad im Schatten. Ich habe so viele Japaner gesehen, wie noch nie zuvor in meinem Leben.

    Das sollte erklären, warum sich kaum jemand draußen aufhält.


    Viele Japaner? Das waren doch nicht viele! Normalerweise gibt's in Rothenburg tonnenweise Japaner... :biggrin:

    5:50 - 5:52: :biggrin:

    Und noch ein Beinahe-Zusammenstoß: 25:44 :biggrin:


    Ansonsten frägt man sich schon, an welchem Tag war das denn? An einem autofreien und fußgängerarmen Sonn(en)tag? Selbst in der äußeren Galgengasse vor dem Würzburger Tor, wo sonst den ganzen Tag Rush Hour ist, nur ein einziges fahrendes Auto zu sehen... :augenrollen:.

    Das schoene Tor! Leider ist es immer verschlossen, wie man mir verriet;

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    Das Tor war früher noch viel mehr verschlossen.


    Denn unmittelbar vor uns, entlang dem Zaun hier am Schlosstor, verläuft die deutsch-deutsche Grenze; das Schlosstor steht auf der Grenze. Was freilich nicht bedeutet, dass der Zaun der Eiserne Vorhang gewesen wäre. Die granitgepflasterte Fläche, auf der wir stehen, war also in der DDR gelegen, der Zaun und das Schlosstor in Berlin (West).


    Übrigens sind die ersten Bilder dieser Galerie in Potsdam gemacht worden. Die Bilder, die das Schloss von außerhalb des Schlossgeländes aus zeigen, gehen stets über die Landesgrenze nach Berlin hinweg. Also eine Galerie, die direkt an der Demarkationslinie gemacht worden ist - eine Galerie zum 9. November.

    Wer kennt das jüngste Denkmal?


    Ich meine Folgendes: Denkmäler sind bekanntlich Sachen aus vergangener Zeit. Demzufolge sind Werke der Gegenwart nicht schutzfähig. Aber Werke von gestern sind es, sobald sie nicht mehr aus der Gegenwart, sondern aus der Vergangenheit sind, wo auch immer die Grenze ist.


    Mir ist gelegentlich aufgefallen, dass auch Objekte aus unserer Lebenszeit (veranschaulicht gesagt: die jünger sind als wir) auf den Denkmallisten erscheinen. Bis jetzt waren es aber nur Rekonstruktionen von verlorengegangenen Werken. Ein Objekt war von 1983, ein weiteres (ich habe vergessen, welches es war) auch von 1983. Und eines von 1991.


    Soviel übrigens auch wieder mal zum Substanzfetischismus. Die Denkmalschützer glauben ja selber nicht dran.

    minimalistische Wohnformen

    Beispiele sehr kompakter Minihäuser

    Das hört sich so an, als würde man damit Fläche sparen. Aber die Bauten machen den Eindruck, dass sie nicht stapelbar o. ä. sind, sondern jedes für sich auf der Erdoberfläche aufgestellt wird, wo sie einen Umgriff benötgen. Im Ergebnis ist es eine verschwenderische Wohnform. Das Haus ist innen sehr beengt, aber es benötigt viel Fläche. In Hochhäusern oder gar in den dichten Mietskasernen der Gründerzeit kann man wesentlich mehr Menschen in bezug auf die beanpruchte Grundfläche unterbringen. Also bedeuten diese Häuschen eine in meinen Augen verschwenderische Wohnform, deren Werbung als minimalisitsch als Ironie erscheinen muss. Während uns ja ständig eingeredet wird, unser Land würde aussterben, wird die bauliche Dichte immer mehr gesteigert, was natürlich zu Konflikten mit den Nachbarn führt, vor allem in der kommenden Zeit der Genaraton Schneeflocke. In einer Zeit der beständigen Verdichtung wirken diese verschwenderischen tiny Houses wie Satire.

    Hast du das auch in meinen anderen Galerien?

    Ja, auch bei Hann. Münden. Für meine Begriffe sind es einfach zu viele Bilder pro Seite. Ich habe immer 6 bis 12 Bilder pro Beitrag gemacht. Dann sind die Beiträge auch handlicher. Das zahlt sich aus, wenn man sie ändert.

    Bei mir kommt nicht viel. Minutenlange Ladezeiten, bis der Rechner aufgibt. Habe ich mehrfach in den letzten Tagen versucht, jedesmal dasselbe. Alle anderen Websites laufen anstandslos.


    Zu viele oder zu große Bilder? Sehe ich das richtig, dass allein der letzte Beitrag 28 Bilder enthält :--)??