Beiträge von giulio

    Ich finde das Konzept schon gut - die Tiny Houses sind ja prinzipiell mobil (entweder wurden sie sowieso auf einer Anhängerplattform aufgebaut oder können einfach aufgrund der geringen Abmessungen auf einem LKW verladen werden) und können reversibel aufgestellt werden, sei es auf Campingplätzen oder auf Brachen, ggf. sogar in Schrebergärten oder eben speziell erschlossenen Flächen. Außerdem ist der Platzbedarf verglichen mit einem herkömmlichen Einfamilienhaus natürlich viel geringer ...


    Stapelbar sind die Häuser nicht, dafür gibt es andere Bauformen wie z. B. das Cubity-Projekt, bei dem Wohncubes innerhalb einer festen Außenhülle aufgestellt werden.


    Interessante Videos:


    Das Tiny House-Projekt von Caravan College:



    Und ein innovativer Slide-Out-Caravan mit Tendenz zum Tiny House:



    Hier ein Wohnwagen von Adria, der ebenfalls in Richtung Mobilheim/Tiny House geht:


    Wohnwagen » Die Highlights der Saison 2020 » Adria Mobil


    Nicht zu vergessen natürlich der Kanal von Nessa mit ihrem Tiny House-Projekt:


    Nessa goes wild


    Insgesamt gesehen faszinierende neue Arten des Wohnens.

    Frage mich, wie die das in den Staaten mit der Baugenehmigung halten?

    Vermutlich sehr viel lockerer. Es kam mal eine Dokumentation zu einem reisenden "Hippie-Markt" in Neuseeland, die stellen ihre Zirkuswagen mitsamt Zugfahrzeugen einfach auf eine Wiese, ohne daß dafür eine Genehmigung seitens der jeweiligen Stadt erforderlich wäre.


    Bei uns ist das alles sehr kompliziert, es gibt Bundes-, Landes- und kommunales Recht, mit etwas Pech wird ein auf dem eigenen Grundstück abgestellter Wohnwagen als "Bauwerk" eingestuft und fällt unter das Baurecht, wenn er ständig mit Strom und Wasserleitung verbunden ist. Infos z. B. bei Wohnwagen-Forum.de oder Mobilheim Forum - Diskussionen zum Thema Dauercamping

    „Prinzipiell ist zu sagen, dass keine Wartehalle gegen jedes Wetter immer Schutz bieten kann“, antwortete die Verkehrsgesellschaft möglichst unkonret auf Anfrage der Zeitung.

    Immerhin gibt es überhaupt so etwas wie eine Unterstellmöglichkeit, der sogenannte "Zentrale Omnibusbahnhof Dresden" bestand letztes Jahr aus einigen improvisierten Haltestellenschildern hinter dem Hauptbahnhof ohne jegliche Infrastruktur, da steht man dann mit 50 anderen Leuten auf dem Gehsteig, ohne jegliche Infos oder gar Wetterschutz.

    Heute ausnahmsweise kein Buchtip, sondern ein Hinweis auf äußerst praktische (historische) Karten und Stadtpläne:


    Pharus Plan - hier gibt es u. a. Nachdrucke und Reproduktionen von historischen Landkarten und Stadtplänen


    Blochplan - hier gibt es zum kleinen Preis und auch über den üblichen Versandhandel allerlei Gegenüberstellungen von historischen und aktuellen Karten, fast unverzichtbar, um z. B. polnische und deutsche Namen einenander zuordnen zu können

    Direkt am Rande des Pfälzerwalds entlang führt nun der Mandelweg wieder nach Norden zum Ausgangspunkt, hier befinden sich die schon gezeigten Gründerzeitgebäude, teilweise als Sitz von Weingütern genutzt:


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    Die Kirche war schon weiter oben zu sehen:


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    Und dieses Foto wurde schon im Rätselstrang gezeigt:


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    Und hier sind wir praktisch wieder am Ausgangspunkt angekommen:


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    Als Abrundung des Bilderrätsels noch einige Fotos von Mandelring und Umgebung (siehe Wer kennt's? (Das Bilderquiz)).


    Einige Informationen zu Haardt gibt es hier - inzwischen ist es zwar offiziell ein Ortsteil von Neustadt an der Weinstraße, es liegt aber weiterhin als klassisches Weindorf außerhalb und recht reizvoll etwas nördlich der eigentlichen Kernstadt.


    Hier nochmals der Link zum Video die Seite zu Haardt auf der Website von Neustadt.


    Im Folgenden einfach einige Impressionen ohne große Hintergrundinfos.


    Haardt wirkt angenehm ländlich und ruhig:


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    Hier der Weinanbau südlich von Haardt, die Anbauflächen reichen bis zum Stadtrand von Neustadt:


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    Faszinierend, daß nach dem Entfernen der Verkleidungen noch Reste des vormaligen und sehr viel schöneren Gebäudes zu sehen sind - das wird beim Stuttgarter Rathausturm wohl nicht anders sein.

    Die Gegend kenne ich von klein auf, wenn wir die Großeltern im Osten besuchten!

    Faszinierend - bin extra letztes Jahr bei meiner "Stadtwanderung" vom Albertplatz über die Waldschlößchenbrücke zum Fetscherplatz zu Fuß gegangen - und wieder war es südlich der Elbe der erste "Wohlfühlort". Das soll es aber auch mit dem OT im Stuttgart-Strang gewesen sein.

    Ja, es ist die kleinteilige Gestaltung, die verschiedenen Fassaden mit den vielen kleinen Details, die u. a. das damalige Stuttgart (wie auch viele andere Städte) so reizvoll machten. Etwas, das im Zuge der Zerstörungen und Abrisse, der "autogerechten" Stadt und der glatten und nicht mehr regionalen Einheitsfassaden mit ihren abweisenden Farben in weiten Teilen verloren ging.

    ist diese authentische Tiefe, die mich schier in das Bild hineinzieht

    Diesen Effekt hatte ich mal bei einem meiner ersten Dresden-Besuche, noch in den Vor-Internet-Zeiten. Ich fuhr etwas planlos durch die endlose Tristesse der Johannstadt, bis dann plötzlich zwischen Fetscherplatz und Herz-Jesu-Kirche noch historische Bausubstanz erhalten war - das motiviert zum Aussteigen und Erkunden der Umgebung, etwas, das heutiger Städtebau nicht mehr leistet.

    Laut Website:


    Das ganze wird also abgeschaltet, man kann aber seine Bilder bis 16. September einzeln (!) herunterladen. So ähnlich wie damals bei Picasa, als es mir ähnlich erging, entsprechend kam ja dann auch das forumseigenen Bilderhosting.

    Ich denke, daß man sich mit diesen Elektrorollern bald eine vernünftige Lösung einfallen lassen wird, z. B. Fotografieren des ordnungsgsgemäß abgestellten Rollers innerhalb der App, um die Miete beenden zu können.


    Das Abstellen von Fahrrädern und "herkömmlichen" Rollern auf dem Gehsteig wird aber in den meisten Städten inkl. Stuttgart schon allein deshalb toleriert, weil es an eingezeichneten Parkmöglichkeiten fehlt und auch überhaupt kein Platz für echte zusätzliche Parkplätze vorhanden wäre. Auch bei den eigenen Angeboten der Stadt Stuttgart wie stella - E-Roller in Stuttgart mieten stehen die Roller ja auf den Gehsteigen.


    Daß diese Arten von "free floating" Leihangeboten (wie auch die Car2Go-Elektrosmarts in Stuttgart) wieder außer Mode kommt, hoffe ich nicht, dazu sind die Taktzeiten des öffentlichen Nahverkehrs viel zu hoch, erst heute habe ich wieder 25 Minuten auf den Bus gewartet.

    Vielen Dank, ein sehr interessantes Thema.


    Allerdings ist Hirschberg eher ein Negativbeispiel, die Stadt wurde zwar im Krieg nicht zerstört, verfiel dann aber bis in die 60er Jahre in weiten Teilen, wurde großflächig abgerissen und dann am Ring vereinfacht mit sehr schlichten und schematischen langen Zeilen mit vorgeblendeten Fassaden wieder aufgebaut (die fast an Danzig erinnern).


    Auf die schnelle habe ich diese Luftaufnahmen gefunden:


    Luftaufnahme


    AK / Ansichtskarte Jelenia Gora Hirschberg Schlesien Plac Ratuszowy Nr. kc00760 - oldthing: Ansichtskarten Niederschlesien (Dolny Śląsk)


    vgl.


    Hirschberg-Schlesien (ke4533 ) siehe scan Nr. 780530195 - oldthing: Ansichtskarten Polen UNSORTIERT