Beiträge von Leonhard

    Es geht nicht darum, dass in einem neuen Stil angebaut wird, sondern dass ein bewusster Bruch herbeigeführt wird, der als Hauptsinn den Kontrast zum Bisherigen ausdrücken soll. Anstatt dass durch die Hinzufügung eine neue Harmonie und Syntonie gesucht wird, wie dies z.B. bei der Barockisierung mittelalterlicher Kirchen der Fall war, wird nun eine Disharmonie angestrebt. Es wird nichts "Erbauliches" mehr geschaffen, sondern etwas intellektuell "Dekonstruktivistisches". Kritisches Hinterfragen zählt mehr als die Erschaffung einer schönen Illusion.

    Das konkrete Beispiel in Santpedor schaut zwar von vorne nicht uninteressant aus, aber Ansichten wie die folgende sind wirklich sinnlos und provozierend:

    The Saint Francis Convent Church by David Closes in Santpedor, Spain | Yatzer

    Wie ein feindlicher Parasit, der den bereits kranken Organismus aussaugt.

    Hab den Film grad angeschaut, danke. Was die beiden Frauen erzählen, ist mir sehr nahegegangen, sie erzählen anschaulich, wie es war, in einem Luftschutzkeller zu sitzen, zu warten und nicht zu wissen, ob man wieder lebendig rauskommen würde... der Rest des Films ist aber leider sehr nüchtern und technisch, keine Erwähnung des architektonisch-kulturellen Verlustes, nur nackte Zahlen. Und natürlich auch keine moralische Diskussion... das ist in einem öffentlich-rechtlichen Sender heutzutage aber wahrscheinlich auch nicht zu erwarten.

    Leider geht unter den hiesigen Klimabedingungen der Verfall dann unerbittlich und schnell vonstatten.

    Ja, stimmt schon, aber für einen (Neo-)Renaissancebau italienischer Prägung passt mE das perfekt homogene Cremeweiß nicht, ein Ocker- oder Erdton in Kalk wäre wesentlich passender gewesen. So wie er jetzt ist, hat der Bau nicht mehr die nötige Schwere und Strenge, er sieht nunmehr wirklich wie eine historistische Imitation aus. Aber trotzdem ist es natürlich immer noch ein schönes Gebäude.

    Ich möchte zu diesem sehr speziellen Faden zwei Beispiele für Bundwerk aus dem bayerischen Oberland hinzufügen, genauer gesagt aus Wallgau im Werdenfelser Land.


    Hier das Haus Dorfplatz 5, das Bundwerk stammt laut Inschrift im Giebel von 1783:


    1---Dorfplatz-5-ganz.jpg


    2---Dorfplatz-5-Giebel.jpg


    Ausschnitte aus dem Bundwerk-Giebel desselbigen Hauses:


    3---Dorfplatz-5-Giebel-Ausschnitt-Mitte.jpg


    4---Dorfplatz-5-Giebel-Ausschnitt-links.jpg


    5---Dorfplatz-5-Giebel-Ausschnitt-Mitte-schrag.jpg


    6---Dorfplatz-5-Giebel-Ausschnitt-rechts.jpg


    Nun die rechts daneben stehende Alte Post, laut eingeschnitzter Jahreszahl im Giebel stammt der Zierbund von 1621:


    7---Dorfplatz-6.jpg


    8---Dorfplatz-6-Giebel.jpg


    Die Fotos habe ich leider nur mit meinem Smartphone gemacht, von daher bitte ich, die minderwertige Qualität zu entschuldigen.


    Die Angaben im Bayer. Denkmal-Atlas bzgl. der beiden Häuser sind leider sehr dürftig und zudem auch noch falsch zugeordnet: das zuletzt gezeigte Haus, die alte Post (Dorfplatz 6), wird fälschlicherweise auf 1907 datiert, was sich aber nur auf den großen Anbau rechts daneben beziehen kann, den neuen "Gasthof zur Post", der tatsächlich 1907 gebaut wurde. Die alte Post stammt aber laut Website und Geschichte der Wirtsfamilie von 1621, im Querbalken des Bundwerks ist außerdem eindeutig die Jahreszahl "1621" eingeschnitzt, in den gemalten Kartuschen über den Fenstern sind zudem mehrere Besitzerfamilien aus verschiedenen Jahrhunderten verewigt.


    Das zuerst gezeigte Haus Dorfplatz 5 wurde möglicherweise in der Mitte des 18. Jhds erbaut, das Bundwerk stammt laut Inschrift von 1783 (in der Mitte des Vertikalbalkens), es ist wesentlich reicher als das ältere Bundwerk des Hauses Nr. 6.


    Die barocken Fassadenmalereien stammen in beiden Fällen von Franz Karner (1737 - 1817) aus dem nahegelegenen Mittenwald.


    Die Konfusion im Denkmal-Atlas rührt wahrscheinlich daher, dass das Haus Nr. 5 mit dem Haus Nr. 4 verwechselt wurde und die alte Post mit der neuen, anders kann ich mir die offensichtlich falschen Eintragungen nicht erklären.

    Zuerst einmal auch von mir ein herzliches Dankeschön für die vielen schönen Bilder aus dieser beeindruckenden Stadt, wahrlich eine Augenweide! Schön, dass es so etwas heutzutage noch gibt. Aber als absoluter Fachwerk-Ignorant muss ich doch noch eine (wahrscheinlich blöde) Frage stellen: man sehe sich bitte auf folgenden Bildern von Tübinger das Haus mit den rot-braunen Balken von 1359 und auf dem zweiten Bild das Haus links mit den ocker-braunen Balken an:

    Das Haus mit den rot-braunen Balken ist nicht nur stark überkragend sondern auch in sich wahnsinnig schief, man beachte vor allem den nach innen wegstürzenden Eckbalken im 1. Stock; das Haus mit den ocker-braunen Balken kippt im 2. Stock deutlich zur Straßenseite hin. Als unkundigem Betrachter kommt mir da natürlich die bange Frage: wie lange mag das wohl noch stehen und wann kracht das zusammen?! Und wie schaut es mit der Belastbarkeit der Böden in den Etagen aus? Ob ich da wohl meinen 350 kg Konzertflügel reinstellen könnte? Auch in Ulm habe ich ein paar schiefe Fachwerkhäuser gesehen, bei denen mir angst und bange wurde. Nun bin ich mir zwar bewusst, dass diese Häuser schon viele Jahrhunderte stehen und schon vieles überlebt haben, aber irgendwie macht das schon einen sehr wackeligen Eindruck... was macht man im Fall des Falles, wenn ein Haus instabil wird? Stahlträger und -klammern? Kommt so etwas vor? Bitte um Aufklärung :-)

    Der Artikel ist in der Printausgabe des Münchner Merkur erschienen, ich hab ihn auf der Website des MM nicht finden können.

    Zum Münchner Wiederaufbau gibt es sehr viel Konträres zu sagen, neben vielen fantastischen Projekten gab es leider in der Innenstadt auch viel Erbärmliches, von weiten Teilen der Maxvorstadt und von Schwabing (zwei Bereichen, die besonders hart getroffen worden waren) ganz zu schweigen. Aber das ist ein längeres Thema... ich beschäftige mich seit einiger Zeit intensiv damit, weil ich im Münchner Ortsverband von Stadtbild Deutschland mittel- bis langfristig eine Initiative starten möchte, wie man bei Neubauprojekten den Aspekt der Stadtbildreparatur vermehrt in den Blickpunkt rücken und die Bürger mehr in die Entscheidung über Bauvorhaben einbinden kann. Und dazu gehört auch die Diskussion über die Resultate und Qualitäten des Wiederaufbaus und die Schaffung eines öffentlichen ästhetischen Bewusstseins. Das wird schwierig, weil es natürlich in München wie überall eine Spezlwirtschaft zwischen gewissen Investoren, Architekten und Lokalbaukommission gibt, die es zu demokratisieren gilt, aber einen Versuch ist es wert.

    Heute ist in der Münchner Tageszeitung "Münchner Merkur" ein Artikel über die vor 75 Jahren verübten britischen Bombenangriffe auf München erschienen, erfreulicherweise ohne moralisierende und selbstbeschuldigende Zwischentöne; ein Foto vom zerstörten Palais Moy neben der Theatinerkirche erscheint sogar auf der Titelseite.

    Der Artikel beschreibt konkret und nüchtern das Ausmaß und die Abwicklung des Angriffes vom 17. Dezember 1944, bei dem vor allem die Innenstadt getroffen wurde und zahlreiche Kulturbauten zerstört wurden. Es steht auch drin, dass von 280 angreifenden Maschinen nur 4 Flugzeuge abgeschossen wurden, ein Zeichen dafür, dass die Luftabwehr zum damaligen Zeitpunkt kaum mehr präsent war.

    Es freut mich, dass dieses schwierige Thema in einer heutigen Tageszeitung neutral thematisiert und die Erinnerung daran hochgehalten wird!

    Der Neubau St.-Anna-Straße 16 im Lehel ist fertig. Im APH wurde das Bauvorhaben zuletzt im Sommer 2017 durchaus kontrovers besprochen, ich fand das Projekt damals eher positiv (siehe mein Beitrag mit genauerer Beschreibung des Umfeldes).

    Zuerst ein Foto des abgerissenen Nachkriegshauses:

    1501274737-f5214a0e-fcab-4997-a2af-3e01efe7dd2d-cbfjvtfm51pwskghe9.jpg

    Der zugehörige damalige Artikel aus dem Münchner Merkur:

    Lehel: Die Sanierungswelle rollt weiter - Investoren kaufen Haus in der St.-Anna-Straße | Altstadt-Lehel


    Nun einige Fotos von heute (es sind vielleicht ein bisserl viele für so einen im Endeffekt nicht sensationellen Neubau, aber wenn ich sie schon gemacht hab...):


    Ansicht von der St.-Anna-Straße aus:


    St.Anna-16-1-Leo.jpg


    Nähere Aufnahme von der Ecke Gewürzmühlstraße / St.-Anna-Platz aus:


    St.Anna-16-2-Leo.jpg


    Ecke Pfarrstraße:


    St.Anna-16-3-Leo.jpg


    Blick in die Pfarrstraße:


    St.Anna-16-4-Leo.jpg


    Ansicht von der Ecke Bürkleinstraße / St.-Anna-Straße:


    St.Anna-16-5-Leo.jpg


    Blick aus St.-Anna-Straße Richtung Kreuzung Gewürzmühlstraße:


    St.Anna-16-6-Leo.jpg


    Soweit die Situation im unmittelbaren Umfeld. Der Bau ist ähnlich hoch wie der Vorgängerbau, erstaunlicherweise hat man sogar die Stelle, an der vorher die niedrige "Baracke" der Galerie Miller war, nicht wirklich hoch bebaut, sondern nur als Terrasse verwendet - eine eigenartige Entscheidung, vielleicht wegen der Balkone, die sonst auf den Straßenraum hätten hinausgehen müssen. Ich finde den Bau an sich nicht unbedingt elegant, aber deutlich hochwertiger als der Vorgängerbau ist er meines Erachtens schon. Die Gliederung in Sockelzone mit Natursteinverkleidung, die beiden Flacherker, das Walmdach mit Gauben und die recht hübschen Balkongitter mit den kleinen Rundungen sind durchaus in Ordnung. Das Dach hätte etwas weiter vorgezogen werden sollen, so dass sich ein kleines Gesims gebildet hätte, das wäre schöner gewesen. Die Terrasse und die Balkone darüber sind leider recht grobschlächtig geraten.

    Direkt von der Kreuzung vor dem Haus aus gesehen erscheint der Bau vielleicht etwas wuchtiger als der Vorgängerbau, aber es ist immer noch im Rahmen. Ein gründerzeitlicher Bau vor 150 Jahren hätte die gleichen Dimensionen gehabt.


    Nun zum wichtigeren Punkt: wie schaut das Ganze vom nördlich gelegenen und viel wertvolleren St.-Anna-Platz aus? Dieser Platz ist wirklich sehr hübsch und heimelig und es wäre schade, wenn der Neubau dort störend auffallen würde.

    Schauen wir uns die neue Situation an:


    Zuerst ein Blick aus der St.-Anna-Straße Richtung Süden mit östlicher Bebauung:


    St.Anna-16-7-Leo.jpg


    Dann vom St.-Anna-Platz aus:


    St.Anna-16-8-Leo.jpg


    St.Anna-16-9-Leo.jpg


    Ich finde, dass der Neubau sich gut in die historistische Bebauung einfügt, im Vergleich zum vorherigen Zustand aus meiner Sicht eine klare Aufwertung!

    Zu den Gründerzeitbauten und den danach errichteten Gebäuden kann man wohl nur sagen: Stein und Beton. Von den älteren Gebäuden haben nur wenige die Zeit nach 1860 überlebt. Sebastian Ringel hat dazu geforscht und herausgefunden, dass nur etwa 10 % der Innenstadtgebäude die 1860 vorhanden waren, heute noch vorhanden sind. Außerhalb des Promenadenrings ist eh alles neu.


    Zum Bombenkrieg berichtet auch WIKIPEDIA.

    Danke für die Information. Den Artikel auf Wikipedia hatte ich auch gefunden, aber als Ortsunkundiger finde ich es etwas schwierig, zu beurteilen, wieviel von dem Wertvollen nun wirklich zerstört wurde und was stehen blieb, d.h. wie groß der betriebene Aufwand war, um die Stadt wieder in die Form zu bringen, wie sie sich heute präsentiert. Wenn ich die Informationen auf Wikipedia richtig lese, dann wurden 40 % der Gebäude der Innenstadt zerstört oder schwer beschädigt, ist dies korrekt?

    Die Innenstadtgebäude von vor 1860, von denen heute noch 10 % vorhanden sind, wurden aber sicher auch in der Gründerzeit schon dezimiert, so wie dies fast überall der Fall war, nicht?

    Ich möchte hier einen interessanten Filmbeitrag von Dieter Wieland aus der Reihe "Topographie" verlinken, der sich mit der Bedeutung und Wirkung von Kalkfarben für Hausfassaden beschäftigt, im Gegensatz zu den inzwischen weithin verwendeten Dispersionsfarben. Der Beitrag stammt von 1982, ist aber heute genauso aktuell wie damals. Allein die Wirkung der im Film gezeigten und damals noch mit Kalkfarben gestrichenen Fassaden am Residenzplatz in Eichstätt ist überwältigend, vor allem wenn man sie mit dem heutigen Erscheinungsbild derselben Fassaden vergleicht, die seit der Renovierung wesentlich steriler und nüchterner wirken.


    https://www.br.de/mediathek/vi…:5896bbf2ab0d0d0012fcd4f3

    Danke für den interessanten Farbfilm! Einige Ausschnitte daraus kannte ich schon, einiges aber auch noch nicht. Diese Zerstörungen sind wirklich schlimm anzusehen... bei den Nazi-Gebäuden wie Haus der Kunst und Führerbau sieht man noch die zerfetzten Tarnnetze herunterhängen, interessant...

    Es gibt noch einen ähnlichen aber ausführlicheren Film über das zerstörte München von Willi Cronauer, ebenfalls aus dem Jahr 1945, allerdings nicht in Farbe:

    Sehr schöne Bildergalerie, vielen Dank! Worin liegt der Grund für die vielen erhalten gebliebenen Gründerzeitler (und anscheinend auch gar nicht so wenigen Barockhäuser)? Wie groß waren die Zerstörungen im 2. Weltkrieg?

    Erstaunlich ist auch gerade, dass so viele Innenhöfe erhalten geblieben sind! In München hat man bei stehengebliebenen oder rekonstruierten Fassaden die Innenhöfe meistens modern gestaltet, von daher lohnt sich ein Hineingehen in die Höfe nur in seltenen Fällen...

    Auf jeden Fall Kompliment zu dieser schönen Stadt :-)

    Absurd, ja... das Gebäude ist innen übrigens recht schön und repräsentativ, vor allem das Treppenhaus und der Konzertsaal. Es wäre sehr schade, wenn das alles "gebrochen" würde... das Gebäude wurde meines Wissens im 2. WK nicht beschädigt, weil die Nazis ihre eigenen Gebäude mit Tarnnetzen überdeckt und versteckt haben, von daher ist es auch innen nahezu vollständig erhalten. Von außen ist es sehr auster und streng, typischer totalitärer Neo-Neoklassizismus halt (Architekt: Paul Ludwig Troost), nicht unbedingt mein Geschmack, aber wahrscheinlich immer noch um Längen besser als ein eventueller Neubau.

    Die Sanierung des früheren "Führerbaus" und heutigen Musikhochschule an der Arcisstraße steht an und es beginnen die Diskussionen, wie man mit so einem "belasteten" Gebäude umgehen sollte. Nun hat sich der SPD-Stadtrat Marian Offman zu Wort gemeldet und fordert einen öffentlichen "Workshop" zur Entscheidungsfindung, wie mit dem Bau umzugehen wäre:


    Musikhochschule - Sanierung des "Führerbaus" - München - SZ.de


    Zitate Marian Offman:


    "Der sogenannte vormalige Führerbau ist ein Ort, der so mit brauner Ideologie kontaminiert ist wie kein anderer", sagt er. "Mit der Musikhochschule hat dieses Bauwerk natürlich heute ein völlig anderes Antlitz. Dennoch bewegen sich Studentinnen und Studenten auf den gleichen Steinböden, durch die gleichen hohen Türen und in den gleichen Räumen wie die Eliten der Naziverbrecher."


    "Die Vorstellungen in der Öffentlichkeit gehen von einem Abriss des Gebäudes bis hin zur im Detail gerechten Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes", glaubt Offman. Ein Architekturwettbewerb allein könne die historische Fragestellung kaum lösen. Seiner Ansicht nach müsse die neue innere Gestaltung einen "überall ersichtlichen Bruch mit der Naziarchitektur aufzeigen". Der Workshop solle die politischen Rahmenbedingungen für die Sanierung erörtern und unbedingt Vertreter und Vertreterinnen des NS-Dokumentationszentrums und Historiker beteiligen.

    Schau dir mal die "Münchner Geschichten" des unvergessenen Helmut Dietl an, eine meiner absoluten Lieblingsserien! Sie wurde Mitte der 70er Jahre in München gedreht und hat noch richtig viel Lokalkolorit, dort wird noch das alte münchnerische Kleinbürgermilieu gezeigt, was leider inzwischen fast ausgestorben ist. Gleich in der ersten Folge wird übrigens auch die leidige Abrissproblematik jener Jahre thematisiert...

    Die Serie ist auf YouTube zu sehen:

    Noch ein Nachtrag zur Widenmayerstraße: wer historistische und Jugendstil-Architektur mag und mal in München ist, sollte sich diese Straße (und teilweise auch die südlich daran anschließende Steinsdorferstraße) anschauen: dort stehen einige der prächtigsten Zinshäuser von München, u.a. folgende:


    1280px-Muewidenmayerstr32017c90.jpg

    (Quelle: Wikimedia Commons, Autor Fentriss, Creative Commons CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication)


    1280px-Widenmayerstr._28_Muenchen-1.jpg?uselang=de

    (Quelle: Wikimedia Commons, Autor Rufus46, Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert)


    1280px-Muewidenmayerstr4ut6112018c90.jpg?uselang=de

    (Quelle: Wikimedia Commons, Autor Fentriss, Creative-Commons-Lizenz „CC0 1.0 Verzicht auf das Copyright“)


    1213px-Widenmayerstr._32_Muenchen-2.jpg?uselang=de

    (Quelle: Wikimedia Commons, Autor Rufus46, Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert)

    Das hab ich zuerst auch nicht ganz kapiert, weil ich die Häusergruppe (von außen) kenne und mir gedacht hab, da gibt es doch gar nichts zu rekonstruieren... aber es scheint so zu sein: der weder von der Widenmayerstraße an der Isar noch von der Theodorparkstraße am Eisbach zu sehende Mittelbau zwischen den beiden Häusern an den beiden genannten Straßen wird neu gebaut; dieser zwischen den beiden Blöcken liegende Mittelbau war wohl in der 80ern abgerissen worden und durch einen modernen Neubau ersetzt worden, welcher jetzt wiederum abgerissen und in klassischen Formen neu errichtet wird. Von dieser neuen Innenhof-Fassade hab ich nur folgende Visualisierung von der Website des Projektes finden können:


    slider1.jpg

    (Quelle: Stadtpalais Widenmayer in München)


    Die Fassaden an den beiden Straßen sind historisch und werden nicht verändert. Die Fassade an der Widenmayerstraße sieht so aus:


    Widenmayerstr._51_Muenchen-1.jpg?uselang=de

    (Quelle: Wikipedia Commons, Autor: Rufus46, Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert)


    Die Fassade an der Theodorparkstraße sieht so aus (der hellere Teil in der Mitte, Visualisierung ohne Bäume):


    back.jpg

    (Quelle: Stadtpalais Widenmayer in München)


    Im Augenblick stehen vor der Rückfassade an der Theodorparkstraße noch hohe Bäume, von daher kommt diese Fassade im Moment in echt nicht so zur Geltung. Wahrscheinlich werden die Bäume wohl umgeschnitten werden...


    Das links von Gebäude Widenmayerstraße 51 liegende Gebäude Nr. 50, welches Löbenichter in seinem Beitrag als erstes gezeigt hat, gehört nicht zu dem Ensemble und folglich auch nicht zum Bauprojekt.