Beiträge von Markus

    Ich war im August dort und bin nirgends rein gekommen. Vor etwa 10 Jahren war ich mal in der Kirche und im Kreuzgang, insofern kenne ich es immerhin. Aber letztes Mal war m.E. soweit alles abgeriegelt (Baustelle Betreten verboten). Kann aber schon sein, dass ich doch einen Eingang übersehen habe.

    War dieses Jahr im Sommer mal mit dem Zug in Langenzenn, aber viel anfangen konnte ich damit nicht. Die großartige Klosteranlage mit Kirche, Kreuzgang und paar tollen weiteren Gebäuden steht tatsächlich in argem Kontrast zu einem doch recht langweiligen und seltsam toten übrigen Zentrum. Die Ostseite vom Prinzregentenplatz ist so ziemlich das einzige, was mir noch gefallen hat. Ansonsten bin ich relativ schnell (noch dazu, wo die gesamte Klosteranlage Baustelle war) Richtung Zenn gegangen und habe mir eine Bank gesucht und auf den nächsten Zug nach Fürth gewartet (wobei ich mir einmal mehr Fürth gespart habe, diese Stadt kenne ich praktisch überhaupt nicht und reizt mich genauso wenig...).

    Ich weiß jetzt nicht so recht, wo das am besten aufgehoben ist? Darf natürlich gerne wohin verschoben werden.


    Mich würde mal bei dieser Aufnahme eines Fachwerkhauses aus dem Bildindex interessieren, ob das Haus noch existiert. Wenn nicht, was steht dort jetzt? Und wo stand / steht es genau?



    Mir kommt es so jedenfalls nicht bekannt vor...

    Pettenkoferstraße 1


    Zum letzten Beitrag von Leonhard noch eine Aufnahme von 1915, Blickrichtung Sendlinger-Tor-Platz:



    Seinerzeit „Zum gemütlichen Bierländer“, welch toller Gasthofname, benannt nach einer Herrengesellschaft.


    Knappe 100 Jahre später:

    Heute findet sich ein Italiener darin.


    Und wie heißt es so schön im Buch „Zu Gast im alten München“ dazu:
    Beim g´müatlichen Bierländer
    In da Findlingstraß´n,
    kehrn viel Spitaler ei
    dö könnans ´s Trinken net laß´n.


    Im selbigen Buch ließt man im übrigen noch:
    „Unter Hinweis auf die denkmalgeschützte Bausubstanz konnte die Lokalbaukommission im Jahre 1976 einen Abbruchantrag ablehnen.“

    Michelfeld


    Zum Abschluss noch ein paar Aufnahmen vom Klosterbezirk.



    Die Befestigung der Klosteranlage ist gut erhalten. Hier der innere Torturm (Beckenturm).



    Der äußere Torturm könnte auch im Raum Ansbach stehen.






    Hohe Tanne


    Denken beim Auerbachs Keller wohl mehr an Leipzig als an eine Stadt in der Oberpfalz, so verbinden mit der Hohen Tanne wahrscheinlich auch mehr Rübezahl und Ronny als die längste Drahtseilbahn Deutschlands.


    „Nach erfolgter Genehmigung erstellte 1882/1883 der Auerbacher Baumeister Josef Schwemmer die Drahtseilbahn, die am 20. Juni 1883 ihren Betrieb aufnahm. Sie führte von der Zeche Leonie (Schacht I) zur Hohen Tanne. Hier wurde eine Dampfmaschine installiert, die den Antrieb über die immerhin 8,5 km lange Strecke besorgte.“
    Hohe Tanne

    Kloster Michelfeld


    Die ehemalige Benediktinerabtei bei Auerbach, 1119 von Bischof Otto I. gegründet, wurde erst von Hussiten, dann von Kalvinisten und schließlich den Schweden verwüstet.


    Die heutige Klosteranlage mitsamt der Kirche entstand weitestgehend Ende des 17. Jahrhunderts neu (heute Regens Wagner).




    Seitlich des Portals Kaiser Heinrich II. und Gemahlin Kunigunde.



    Die Ausschmückung der Kirche erfolgte durch die Gebrüder Asam, eines ihrer Frühwerke, noch vor Weltenburg.



    Die Deckengemälde 1717/18 von Cosmas Damian Asam; Christus am Ölberg und die Auferstehung



    Der Hochaltar 1720/21 von Egid Quirin Asam. Die Scheinkuppel oberhalb mit den 7 Gaben des Heiligen Geistes um ein Lichtzentrum angeordnet. Sehr beachtlich auch der einen Zentralbau imitierende Tabernakel.



    Das Abendmahl stammt wieder vom Bruder Cosmas Damian.



    Im Abendmahlbild haben sich die beiden Asams mitsamt der Schwester selbst verewigt, hier Cosmas Damian.



    Spätabends war ich noch, anschließend an den kurzen Aufenthalt in Auerbach, im ausgedehnten Veldensteiner Forst unterwegs, wo es besonders urige Laute gab, bei denen ich bis heute nicht weiß, was es war (evtl. eine Eule???).


    Den Großen Lochstein, ein besonders eindrucksvolles Geotop, habe ich immerhin nach anfänglichen Schwierigkeiten doch noch gefunden:







    Schwieriger zu finden war dagegen bei langsam einbrechender Dunkelheit anschließend irgendwo bei der Hohen Tanne die Breitensteiner Bäuerin:


    Mich würden da Jurahäuser in Verbindung mit der Juralandschaft ein wenig mehr an Süden erinnern, aber gut.


    Untere Vorstadt



    mit Spitalkirche


    Ein besonders interessantes Oberpfälzer Bürgerhaus mit Fachwerkgiebel und umlaufenden Balkon:





    Ein in gewisser Hinsicht origineller Balkonbewohner, wenn auch die Begeisterung bezüglich der Eignung solcher Tiere als hiesige Haustiere sich dann doch in Grenzen hält...


    Selbst in Auerbach gibt es offenbar keinen Auerbachs Keller mehr. Dieser einstmals im wahrscheinlichen Geburtshaus des Dr. Heinrich Stromer am Oberen Marktplatz befindliche Gasthof ist auch längst Vergangenheit. Eine Aufnahme dazu findet sich in diesem Artikel zum Doktor:
    http://www.weber-rudolf.de/stromer.htm


    Ansonsten ist mir nicht so ganz klar was an Auerbach südländisch wirken kann. Und Verschandelungen finde ich sieht man wie üblich an den beiden Marktplatzhälften schon genug. So richtig üble modernistische Schandtaten scheinen aber in der Oberpfalz abseits von Regensburg und Amberg noch nicht sonderlich zu grassieren.


    Im übrigen sieht man auf der fünften eingestellten Aufnahme am Treppenaufgang zur Kirche eine Büste, die den Doktor darstellt. Am linken Bildrand der selbigen Aufnahme befand sich in einem der Häuser mal Auerbachs Keller.

    Unterer Marktplatz





    Die Nr. 33 und 34 (inkl. Kuh-Hinterteil) am Unteren Markt finden sich nebst einem ganzen weiteren Gebäude sogar noch auf der Denkmalliste.



    Das Eckgebäude mit der Marien-Apotheke hat man dagegen aus dem Denkmalschutz gestrichen.




    Oberer Marktplatz



    Westwärts mit Rathaus.



    Südseite


    Das ehemalige städtische Schulhaus mit etwas bambergisch anmutender Fassade:



    Pfarrkirche Sankt Johannes Baptist (war seinerzeit innen in Renovierung)




    Das frei inmitten des Straßenmarktes stehende Rathaus.



    Westseite

    Auerbach in der Oberpfalz ist eine Stadt am westlichen Rand des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr, knapp 50 km nordöstlich von Nürnberg und hat etwa 9000 Einwohner.



    „In Auerbach wurde über Jahrhunderte Eisenerz abgebaut.
    Der Abbau wurde erst 1987 mit dem Konkurs der Maxhütte
    eingestellt. Als Zeugnis dieser langen Bergbaugeschichte
    steht heute die ehemalige Grubenanlage Maffei im Ortsteil
    Nitzlbuch als "Bergbaumuseum Maffeischächte" den Besuchern
    unserer Stadt offen.“
    Auerbach Sehenswürdigkeiten


    Unter dem Link finden sich noch einige weitere Sehenswürdigkeiten aus Auerbach und Umgebung, u. a. die Friedhofskirche St. Helena oder der Kanonier von Weidlwang. Eine der etwas bekannteren Tropfsteinhöhlen Bayerns ist die nahe Maximiliansgrotte.



    Das Wappen der Stadt gefällt mir ganz besonders:
    Wappen Auerbach


    ??



    Heinrich-Heine-Straße (evtl)



    Markt Ostseite mit Stadthaus und Cranachhaus



    Cranachhaus




    Goethes Gartenhaus



    Alter Friedhof / Fürstengruft




    Vielleicht kann jemand zu diesem Gebäude etwas sagen (würde mich interessieren was ich da aufgenommen habe und eine etwaige aktuelle Vergleichsaufnahme).

    Weimar 1990


    Ein paar ältere, eingescante Dias zu Weimar.



    Deutsches Nationaltheater



    Schillerhaus



    Residenzschloss, Reiterstandbild Carl August





    Fürstenhaus / Hochschule für Musik




    Herderkirche



    Herderplatz 16