Beiträge von Fachwerkliebhaber

    Also ein Hauptbahnhof sollte eine Stadt schon so halbwegs gut verkörpern denn hier wird ein Teil der Reisenden empfangen und er ist das erste Gebäude, der erste Eindruck, den man von einer Stadt dadurch bekommt. Da fnde ich ist der Heidelberger Bahnhof und seine Umgebung wirklich skandalös in Verhältnis zu dieser traumhaften Studentenstadt.... Klar man hat ja diesen Bahnhof verlegt damals, und in den 1950er Jahren war dieser Stil angesagt, aber so richtig warm werde ich mit dieser Architektur nicht (vlt ist es im entfernten Sinne sogar ein reduzierter Neoklassizismus der 1930er Jahre, aber wirklich ästhetisch und für Heidelberg erst recht nicht dem Niveau und dem Ansehen der Stadt entsprechend, und das ist der Punkt leider das selbe Schicksal wie Trier). Ja ich weiß, als Saarbrücker sollte ich mich vielleicht nicht so weit aus dem Fenster lehnen ablachen:)aber da entspricht der Hbf von Ludwigshafen doch perfekt den Erwartungen, die man zu dieser Stadt hat...


    Mannheim zb ist komplett umgedreht: wunderschönes Bahnhofsgebäude, welches aber leider nicht die Stadt repräsentieren kann.

    Naja diese "Zellen" sehen wirklich für deutsche Verhältnisse furchtbar aus ohne Fenster, aber im Vergleich zu Asien immer noch Luxus (dort sind diese "Legebatterien" ja im Aufschwung). Und kann die (jungen) Leute auch irgendwie verstehen, die (wie ich auch) kaum ein großes Budjet haben aber trotzdem gerne reisen möchten. Dann muss man eben bei der Unterkunft Abstriche machen, wenn man ohne Fenster klarkommt...

    Noch ein paar Aufnahmen von der Hauptstraße:


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    Ecke zum Klemmhof:


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    Rechts noch ein spätmittelalterliches Fachwerkhaus von 1425:


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    Doch auch die Seitengassen wie die Kunigundenstraße sind sehr malerisch bei dieser Dunkelheit:


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    Marstall:


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    So das wärs von mir mit Neustadt bei weihnachtlicher Atmosphäre! Gerne kann ich die Galerie noch (vollständig) ergänzen mit sommerlichen Fotos, die allerdings etwas älter sind. Nach dem Fest geht es auch weiter mit Kaub.


    Wünsche Euch allen frohe und besinnliche Weihnachten! :)

    ... gelangen wir zum Höhepunkt von Neustadt, dem wunderschön geschmückten Marktplatz und dem Rathaus von 1729:



    Gegenüber, die ev. Kirche aus der Gotik von 1368:




    Die Südseite des Platzes:




    Werfen wir einen Blick in die Metzgerstraße, mit dem ältesten Haus der Pfalz:



    Marktplatz 11, von 1424:



    Das Rathaus:


    Neustadt an der Weinstraße ist eine pfälzische Mittelstadt mit etwas mehr als 50.000 Einwohnern und liegt am Ostrand des Pfälzer Waldes, auch Hardt genannt.


    Nur ein paar wenige Worte zur Vergangenheit: wie der Name schont verrät, ist die Stadt im Vergleich zu anderen Städten nicht so alt: sie wurde "erst" Anfang des 13. Jahrhunderts gegründet. 1254 wurde Neustadt Mitglied des Städtebundes, 1275 bekam es bereits die Stadtrechte verliehen. Im 17. Jh, wurde die Stadt als eine der wenigen in der Pfalz nicht von den Franzosen verwüstet, daher ist das Stadtbild auch heute noch so gut erhalten. 1832 fand auf den Hambacher Schloss eine der ersten Demonstrationen der nationalen und demokratischen Bewegung Deutschlands mit 30.000 Teilnehmer statt. Erst 1847 kam mit dem Bahnanschluss Aufschwung in das bis dahin eher verträumte Städtchen.


    In dieser Galerie geht es (vorerst) nur um die weihnachtlichen Eindrücke der Stadt, die ich am Samstag einfangen konnte.


    Beginnen wir mit unserem Stadtrundgang am schönen Bahnhof von 1866:




    Die monumentale Empfangshalle:







    Gegenüber, der sogenannte "Saalbau" von 1871–73 ebenfalls im Neorenaissancestil:



    Ab heute zeige ich euch meine Bilder vom wunderschönen Städtchen Kaub am Mittelrhein!


    Kaub ist der erste rechtsrheinische Ort, der im heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz liegt.


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    Zur Geschichte; Am 14. Juni 983 wird der Ort als „Cuba villula“ (Dörflein Kaub) erstmals in einer Schenkungsurkunde Kaiser Ottos II als Grenzort außerhalb des Rheingaues erwähnt. 1220 wurde die Burg über der Stadt errichtet. Im 14. Jh. wurde die Pfalzgrafenstein als Zollburg der Pfalzgrafen erbaut. 1504 wurde die Stadt belagert während des Landshuter Erbfolgekrieges durch den Landgrafen von Hessen. Im 16. Jh. wird die Stadt wie der Rest der Kurpfalz protestantisch. Im Pfälzer Erbfolgekrieg blieb Kaub von den französischen Truppen 1689 verschont aufgrund der Zahlung eines erheblichen Geldbetrages .

    Das berühmteste Jahr der Stadtchronik ist jedoch das Jahr 1814, die Rheinüberquerung von Blücher.

    Dann kam der Ort an das Herzogtum Nassau, und später ab 1866 an Preußen.


    Beginnen wir unserem Besuch zunächst auf der linken Seite des Rheins mit dem tollen Blick auf den Ort und der Pfalzgrafenstein:


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    Von der anderen Seite, vom Kauber Bahnhof aus:


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    An der Kirche von Norden ziehen wir vorbei:


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    Spazieren wir zum Oberweg. Dort steht am Eingang des Pfarrhaus von 1690 und im Südflügel 1820 errichtet:

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    Vom Oberweg hat man eine gute Sicht über die Dächer von Lorch auf das Rheintal:


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    --- Ende ---


    Morgen kommt dann endlich die Galerie zum benachbarten Kaub mit der Pfalzgrafenstein :)


    Für diejenigen, welche meine anderen Rheingau-Galerien noch nicht gesehen haben:


    Assmannshausen (Stadt Rüdesheim am Rhein, Galerie)


    Geisenheim (Galerie)


    Oestrich (Stadt Oestrich-Winkel, Galerie)


    Winkel (Stadt Oestrich-Winkel, Galerie)


    Schloss Vollrads (Stadt Oestrich-Winkel, Galerie)


    Mittelheim (Stadt Oestrich-Winkel, Galerie)


    Kloster Eberbach (Stadt Eltville am Rhein, Galerie)


    Kiedrich (Galerie)


    Eltville am Rhein (Galerie)


    Erbach (Stadt Eltville, Galerie)

    Hattenheim (Stadt Eltville, Galerie)


    Biebrich (Stadt Wiesbaden, Galerie)


    Wiesbaden (Galerie)

    In der Seitengasse zum Hang hinauf, dem "Kirchspiel", das Haus des Philipp Hilchen von 1578:



    Daneben eine neugotische Villa





    Nun kehren wir um zur Wisper:




    An der Mündung zum Rhein, neben den Gleisen, der "Strunk", ein weiterer Turm der Ortsbefestigung um 1448:



    An der Ecke zur Gasse "Schaar", die alte Post von 1718:





    An der Ecke zur Landstraße L 3033, das Leprosenhaus im Kern aus dem 14. Jh., Umbau im 17. Jh.



    Gegenüber, ein weiterer sehr schöner Fachwerkneubau:




    Links daneben, in der Bleichstraße, ein spätmittelalterliches Fachwerkhaus, um 1500 erbaut:





    Weingut Laquai:




    Der Rest der Bebauung ist mehr oder weniger aus dem 19. Jh.




    Über eine Seitengasse gelangen wir in die Schwalbacher Straße und von dort biegen wir ab in die Wisperstraße, direkt am Bachlauf der Wisper:






    Im Hintergrund, ein Turm der ehem. Ortsbefestigung: