Beiträge von Fusajiro

    Am Fuße des Turms steht das kleine Haus Neustädtische Fischerstraße 6, ein Fachwerkhaus in Wandständerbauweise aus dem Jahre 1650, welches als Büro und Ferienwohnung genutzt wird


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    Das restliche Stück zur Kreuzung Neustädtische Fischerstraße/ Neustädtischer Markt/ Neustädtische *schnauf* Wassertorstraße/ Deutsches Dorf besteht weitestgehend aus Rauputzfassaden und als Parkflächen genutzte Baulücken. Rechts nochmals Neustädtische Fischerstraße 6.


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    Die gründerzeitliche Nr.10 und Blick auf die Rückseite der Häuser am Neustädtischen Markt.


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    Blick zurück von der Kreuzung aus. Rechts wieder ein Stück alte Stadtmauer.


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    Inhaltsverzeichnis

    Das rund erste Viertel ist geschafft, weiter geht es nun mit Runde 2:


    Neustädtische Fischerstraße


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    Zunächst noch Molkenmarkt 20 und 19, links geht es wieder zum Neustädtischen Markt.


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    Nun der Blick entlang der Neustädtischen Fischerstraße, hinunter zum Mühlendamm. Ganz links steht dann auch schon der "kleine Bruder" des, leider abgebrochenen, Altstädtischen Mühlentorturms, der Neustädtische Mühlentorturm.


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    Am Turm (rechts) geht die Straße im 90-Grad-Winkel weiter, hier links im Bild am Haus um die Ecke, mit dem Rücken zum Mühlendamm.


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    Der Neustädtische Mühlentorturm, errichtet 1411 von Nikolaus Kraft, im spätgotischen Stil.


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    Hier befinden sich die Prunksarkophage für König Friedrich I. und Königin Sophie Charlotte.



    Sarkophag für Friedrich I.


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    Sarkophag für Sophie Charlotte


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    Daneben auf der anderen Seite befinden sich ebenfalls zwei Sarkophage. Zum einen das älteste Grabmal im Berliner Dom, das Tischgrab für Markgraf und Kurfürst Johann Cicero von Brandenburg. Zum anderen das (aufgrund des Fehlens von Kaiser Wilhelm II.) jüngste Grabmal für einen einst regierenden Monarchen aus dem Hause Hohenzollern, der Sarkophag für Kaiser Friedrich III.


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    Nun geht es auf der gegenüberliegenden Seite der Predigtkirche weiter. Empore/ Loge gegenüber der Orgel:


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    Nun zu den Prunksarkophagen unter der Orgelempore und damit nicht weit weg von ihrem eigentlichen Aufstellungsort, der gesprengten Denkmalskirche.


    Sarkophag für den Großen Kurfürst, Friedrich Wilhelm von Brandenburg.


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    Daneben entsprechend der Sarg für seine (Zweite) Frau, Dorothea von Braunschweig und Lüneburg.


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    An der Stelle möchte ich mich für das, quasi kostenlose, Orgelkonzert bedanken. Und da das Spiel genau in dem Moment begann, in dem ich die Predigtkirche betrat, hat dieser erste Besuch gleich einen nachhaltigen Eindruck von diesem Raum hinterlassen.


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    Weiter geht es nun mit der Orgel:


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    Gebaut wurde sie bis 1905 von der Firma Sauer, das Prospekt von Richard Moest. Der Entwurf stammt, genau wie der für die Kanzel, von Otto Raschdorff, dem Sohn des Domarchitekten Julius Carl Raschdorff.


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    Die Statuen links und rechts der Nischen, unterhalb der Reliefs, stellen vier weltliche Protagonisten der Reformation auf Seiten der Kaiserloge und vier theologische auf Seiten des Altars dar.


    Norden (links): schweizer Theologe und Reformator Ulrich "Huldrych" Zwingli


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    Norden (rechts): deutscher Theologe und Reformator Martin Luther


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    Osten (rechts): Theologe und Reformator, der "Lehrer Deutschlands" Philipp Melanchthon


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    Osten (links): Theologe und Reformator Johannes Calvin


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    Süden (links): Herzog Albrecht von Preußen


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    Süden (rechts): Joachim II. Kurfürst und Markgraf von Brandenburg


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    Westen (rechts): Kurfürst Friedrich III. von Sachsen (der Weise)


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    Westen (links): Landgraf Phillipp I. von Hessen (der Großmütige)


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    Über jeder Nische befindet sich desweiteren ein Relief mit einer Apostelgeschichte.


    Norden: Steinigung des Stephanus


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    Osten: Bekehrung des Paulus


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    Süden: Petrus in Athen


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    Westen: Heilung eines Gelähmten


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    Halbrunde Nischen schließen den Kuppelraum, in Richtung der vier Türme, ab und sind u.a. mit Mosaiken der vier Evangelisten ausgeschmückt.


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    Nord (zwischen Orgelempore und Chor): Johannes


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    Ost (rechts vom Chor): Matthäus


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    Süd (rechts neben der Kaiserloge): Marcus


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    Westen (zwischen Kaiserloge und Orgelempore): Lucas


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