Beiträge von SchortschiBähr

    Na seht ihr, die Anomalie wird ja fast zur Norm bei so vielen spontanen Beispielen. Sie folgen Anomalien im Erdmagnetfeld, Wasseradern, Leyleines, hotspots der energieaustrahlung über denen unbedingt der Altar zu stehen hatte. dafür nahm man dann schon mal einen Knik der Chorachse in Kauf. Rationalere gründe sind allerdings auch nicht von der Hand zu weisen.

    Die alten Meister wussten die feinstofflichen Strukturen des Bauplatzes noch festzustellen. Sie wußten auch von den Polariäten der gehauenen Steine. Daß es eine Plus- und eine Minusseite gibt. Entsprechend wurden die Steine in den Mauerverband eingefügt. So konnte alles harmonisch in den Kraftfluß eingefügt werden, die Erdkräfte konnten damit in Resonanz mit dem Mauerwerk treten und wurden so verstärkt, der Raum erfüllt, so daß die Herzen der Gläubigen erhöht werden konnten (können). Dazu die harmonischen Proportionen des Goldenen Schnitts und anderer Zahlenverhältnisse und fertig ist das göttliche Bauwerk. Geheimnisse der Baukunst, die, was den subtilen Bereich angeht den meisten völlig verborgen sind, ja gar als Spinnereien oder Esoterik abgetan werden. Doch in wahrheit ist es wissen für die errichtung sakraler Bauwerke, altes wissen der Meister. Doch weshalb haben die Freimaurer das Image mehr zu wissen als andere, Hm, sie sollen sich ja auf den Bauhütten des Mittelalters berufen oder sogar daraus hervorgegangen sein. Na ja, vielleicht auch mehr Mythos, als eine wirkliche Genese ihrer Existenz.

    Die Winkelhakenkirche von Freudenstadt würde ich aber nicht unter die oben von Euch verlinkten eindrucksvollen Beispiele einordnen wollen. Freudenstadt entspricht doch mehr einer gedachten Idealvorstellung einer Planstadt, bezogen auf den Herrscher (das Sschloß in der Mitte fehlt) und kennzeichnet eine Ecke des inneren Planquadrats.


    Die mittelalterlichen Kirchen folgen jedoch anderen "Gesetzmäßigkeiten" in ihren Abweichungen. Ich würde das eher als intuitive, besser als von Kundigen erkundete Abweichung entlang subtiler Kraftlinien der Erdoberfläche bzw. des Untergrundes ansehen wollen. Wenn ich Zeit dazu habe bringe ich noch Beispiele. Wir sollten dabei bedenken, daß viele Kirchen und Kathedralen auf alten Kultorten stehen, diese also überbaut und überformt haben. Nicht nur architektonisch, sondern auch in ihrer Atmosphäre und Ausstrahlung dadurch verändert haben.

    Von der neuen Prager Straße hat meine Oma immer geschwärmt. Wir bekamen dann bei jeden Besuch alles Neue sogleich gezeigt (und konnten nicht so recht verstehen, warum das schön sein sollte. Mein Vater bemängelt die Zugigkeit in diesem weiten Stadtraum. Wenn Wind fegte, dann tüchtig ohne Hindernisse bzw. wirbelnd um die Hochhäuser herum!)

    Die Einheimischen waren froh, daß aufgebaut wurde und alles neu wurde. Sprich Dresden sich wieder erhob aus den Trümmern, bzw.von den leeren Flächen. Auch waren die Großeltern ganz stolz über den neuen Kulturpalast. Obschon der Verlust des alten Dresden unendlich geschmerzt haben mußte. Aber diese Generation schwieg darüber. Es gab ja offiziell auch keinen Raum dafür. Privat auch nicht, wenn man es nicht wollte. Mein Dresdner Grossvater war eh ein sehr, sehr schweigsamer. Er hatte 2 Weltkriege miterlebt. Im 2.Weltkrieg war er in Frankreich und später in Russland dabei. Beim großen Angriff gerade auf Heimaturlaub. Ein Glück für die Familie. Er führte sie geistesgegenwärtig, cool würde man heute sagen mit Kenntnis, was zu tun ist aus dem Inferno heraus.

    Aber das hatte ich schon mal erzählt.

    Vorhang weiter auf, für eine neue Zeno-Editionsfolge unseres Guilio auf fremden Pfaden!

    Wie schön, der Rosengarten! Würde ich doch jetzt gleich drin lustwandeln wollen.

    Hm, so oft schon gedacht beim Anblick der vorderen Königstraße, also vom Bahnhof bis Schloßplatz: repräsentativ war die nun wahrlich nicht bebaut. Da hatte es noch Potential. Auch ohne Krieg, wäre da wohl bei guter Wirtschaftslage vieles abgerissen worden. So niedrigstöckig auch Platzverschwendung in der Innenstadt. Doch der Weg vom monumentalen Bahnhof dann durch die bescheidene Schloßstraße auf die Weitung des Schloßplatzes kommend, gleich einer weitläufigen Parkanlage mit den grandiosen ihn umgebenden Großbauten muß schon ein erhebendes Erleben vermittelt haben.

    Gut heutzutage ist es auch noch erlebbar, wenn man das weitgehende Grausen (mit Ausnahmen) zuvor überwunden hat!

    2.Teil


    Italien


    Lucca 1984

    Die beiden schönen Musen dürfen hier gleich noch einmal auftreten


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    Deutschland


    Rheinland-Pfalz


    Mainz, Domkreuzgang, 1983


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    Baden-Württemberg, Tauberland


    Kloster Bronnbach, Dachreiter, 1990


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    Schloß und Stadt Haigerloch, 1980?


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    Haigerloch, Stadtturm, 1980?


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    Haigerloch, Wallfahrtskirche St.Anna, 1980?


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    Franken


    Bamberg, St.Martin, 1985


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    Eigene Fotografien

    Beginnen werde ich mit einer Reihe früher Werke, schon fast historischer, eigener Aufnahmen aus um die Mitte der 1980iger Jahre. Es sind fast alles Schwarzweissaufnahmen, selbst abgezogen/entwickelt, die auf längeren Reisen durch Deutschland und Italien entstanden sind. Da es scans der Papierabzüge sind, bitte ich die Qualitätseinbuße zu entschuldigen.

    (Wer die Ortsangaben noch korrigieren kann/mag, bitte melden!)


    Deutschland

    Schwaben und Franken


    Augsburg, Fronhof 10, Bischofsresidenz, 1982 (geändert)


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    Vermutlich Wallfahrtskiche Gössweinstein 1985


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    Wallfahrtskirche Gössweinstein


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    Wallfahrtskirche Gössweinstein


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    Italien


    Lucca, 1984


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    Lucca; Domapsis, 1984


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    Lucca Impressionen, 1984


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    Lucca Impressionen, 1984


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    Eigene Fotografien

    Mit diesem Faden möchte ich der reinen Architekturfotografie einen Raum zur Darstellung eröffnen. Schwerpunkt der gezeigten Fotos soll die ästhetische Bildgestaltung und weniger der dokumentarische Charakter sein. Das Spiel von Licht und Schatten, Linien, Baumassen, Kontraste und die Komposition, also die bewußte Bildgestaltung als künstlerisches Element der Bildaussage sollen im Vordergrund stehen. Es können eigene Werke sein, aber auch Fundstücke aus dem Netz, wenn die Quellenlage und deren Angabe klar ist oder auch historische Fotografien mit Architekturen oder Stadtraumansichten, die eine besondere Atmosphäre ausstrahlen.

    Zitat

    Whitney Leigh Morris lebt in einem fast 100 Jahre alten Tiny House mit ihrem Ehemann, ihrem Sohn und zwei Beagles.

    Das Haus, das Morris und ihre Familie „Tiny Canal Cottage“ nennen, ist nur 37 Quadratmeter groß und hat drei Räume. Das kleine Haus hilft der Familie, Geld zu sparen und nachhaltiger zu leben.


    "Unser Haus gibt uns nicht das Gefühl, dass wir mit weniger leben müssen", sagt Morris im Gespräch mit Insider. "Tatsächlich gibt es uns das Gefühl, als würden wir mit mehr leben."

    Mit Bildergalerie!


    Tiny House: Familie lebt in fast 100 Jahre altem Tiny Home mit Mini-Garten - Business Insider

    Standort hin oder her. Nur wegen eines Standorts fast außerhalb der Stadt braucht man nicht so ein grobschlächtiges Ungetüm tolerieren. Der Vergleich mit Sydney hinkt doch total. Sydney ist dagegen ein Höhepunkt ästhetischer Erscheinung.

    Es ist wieder einmal eine totale Verweigerung von Harmonie und Proportionalität. Mein bildhauerisches Empfinden lehnt das ab.

    Mal schräge Bauklötzchen, wo sonst nur Quader in die Landschaft gesetzt werden, ist die einzige Abwechslung, tsss.... !? Sollen sie doch einen Gehry damit beauftragen, dann hat es wenigstens einen flotten Schwung und diese "Studie" ihren Zweck erfüllt, wenn sie auf eine bewegte, organische Architektur hinarbeiten wollte!?

    Mit einem Videobetrag des Focus zum 13.02.2010 noch einen Nachtrag zum 13.02.2020 mit seltenen Filmaufnahmen des zerstörten Dresdens vom März 1945 aus dem Archiv von Ernst Hirsch:


    Zitat

    Wer das zerstörte Dresden filmte oder fotografierte, riskierte die Todesstrafe. Dennoch gibt es aus dem März 1945 Filmaufnahmen. FOCUS Online hat sie aufgespürt und den Mann besucht, der sie aufbewahrt. http://www.focus.de/politik/videos/bo...


    Im Video wird die Frauenkirche am häufigsten erwähnt und gezeigt!

    Dafür verschwurbelt man hier nach alter Schönredens-Manier den Leuten ihren guten Geschmack selbst bei den banalsten Wohnaccessoires, wie einer Aufbewahrungsbox. Gerade beim Suchen im Netz bei toom.de entdeckt. Ich setze es mal hier rein. Gerne aber auch verschieben:

    Zitat


    Die Beton-Kollektion ist eine erstklassige und einzigartige Aufbewahrungslösung aus Kunststoff mit Beton-Optik und Haptik. Jede Box ist multifunktional einsetzbar, bequem dank Loch-Griffen an den Seiten und mit und ohne Deckel stapelbar. Mit einem kühlen Grauton verleiht die Beton-Serie jedem Raum Ihres Zuhauses eine entspannte und doch raffinierte Atmosphäre.

    Curver Aufbewahrungsbox 'Beton' M, rechteckig ǀ toom Baumarkt


    :augenrollen:

    20 Bildvergleiche, beginnend mit dem Egidienplatz und dem Pellerhaus:


    Nürnberg vor den Luftangriffen: Pellerhaus und St. Egidien

    Zitat von nordbayern.de


    Am 2. Januar 1945 zerstörten britische Bomben die komplette Nürnberger Altstadt. Dabei starben 1850 Menschen, 100.000 verloren ihr zu Hause. Tausende Tonnen Sprengmaterial wurden über der Innenstadt abgeworfen. Die Trümmer der Nürnberger Wahrzeichen werden zum Abbild einer vom Krieg gezeichneten Gesellschaft. Die Fotos des Stadtarchivs Nürnberg zeigen die verheerenden Schäden.



    Die Aufnahme zeigt das Pellerhaus und die Kirche St. Egidien vor 1905.

    Nürnberg nach den Luftangriffen: Pellerhaus und St. Egidien


    1947


    Bilder der Zerstörung: Nürnberg vor und nach den Bombenangriffen von 1945 - Nürnberg - nordbayern.de

    Zufallsfund in einem Stuttgarter Tiefkeller, bevor abgerissen wird:

    ua. 3000 Lithographiesteine


    Sichtungsaktion im Tiefkeller im Stuttgarter Westen: Dort gibt es jede Menge von Lithosteinen und viele andere Fundstücke zu entdecken. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko


    Entdeckung in Stuttgart: Unvermutete historische Schätze in Katakomben - Stuttgart - Stuttgarter Nachrichten

    Na, 320 war doch konstantinische Zeit, oder!? und bis zum Ende Westroms im 5 Jh. noch eine Weile hin. Konkurenz machten freilich Byzanz/ Konstantinopel, Trier und Köln, Mailand und Ravenna, später dann halt.

    Man vergesse nicht , daß in frühchristlicher Zeit Rom eine Blüte mit den ersten Kirchenbauten erlebte:

    Petersbasilika, Santa Maria Maggiore, Santa Sabina, San Paolo fuori le muri, Grabmal der Galla Placidia usw. also menschenleer war es in der Endzeit (die es eh so nie gab) sicher nicht, aber leerer als zur Kaiserlichen Hochblüte in jedem Fall.

    Aber dazu kennen sich die Historiker unter uns sicher sehr viel besser aus! :lehrer: