Teil 5 - rund um den Königsweg bis nach Marienstadt

  • Im Prinzip handelt es sich hierbei um eine Wiederholung von Teil 2 - Königsweg bis zum Beginn der Altstadt - allerdings war einerseits das Wetter bei meinem diesjährigen Besuch sehr viel besser und andererseits sollen diesmal eher die Gebäude und Ensembles im Umfeld des Königswegs im Mittelpunkt stehen und weniger der Königsweg selbst.


    Die bisherigen 4 Rundgänge basieren auf der großen Warschau-Galerie, die ich Ende 2018 angelegt hatte, ich habe die Galerie nachträglich in einzelne Abschnitte aufgeteilt, so daß jetzt die Inhalte besser auffindbar sein sollten.


    Wer sich über den deutschen Namen Marienstadt wundert - in Warschau gibt es nicht nur französische und italienische Ortsnamen (Wilanów kommt z. B. von Villa Nuova) in polonisierter Form, sondern auch deutsche Namen, deren Popularität auf die Sachsenzeit zurückging - die heutige Schreibweise ist Mariensztat.

    Ce qui arrive en fin de compte, ce n’est pas l’inévitable mais l’imprévisible.

    John Maynard Keynes

  • Zu Anfang wieder eine Übersicht in Form eines Stadtplans:


    warschau1.jpg


    Der Rundgang beginnt bei Punkt 1 in unmittelbarer Nähe des polnischen Parlaments und führt dann den Königsweg nach Norden.


    Punkt 2 steht für die Aleje Ujazdowskie (benannt nach dem gleichnamigen Schloß) auf dem Königsweg, während bei Punkt 3 die Aleje Jerozolimskie näher betrachtet werden soll, mit knapp 3 km Länge eine der Hauptverkehrsachsen Warschaus.


    Bei Punkt 4 begeben wir uns dann wieder in die Neue Welt, diesmal aber mit diversen Abstechern in Seitenstraßen, während der Rundgang nach einer Durchquerung der Krakauer Vorstadt (Punkt 5) in Marienstadt (Punkt 6) endet.


    Wir beginnen den Rundgang in der Ulica Górnośląska, einer kleineren Straße, die von der Weichsel bis zum polnischen Parlament, dem Sejm, führt.


    Im östlichen Abschnitt wurde die Bebauung komplett zerstört, die Hauptsehenswürdigkeit ist die Kirche Kościół pw. Matki Bożej Częstochowskiej, die der Schwarzen Madonna von Tschenstochau gewidmet ist:


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    Ansonsten ist das Areal von großen Parkanlagen gekennzeichnet, die von den Königlichen Gärten im Süden bis zur Neuen Welt führen - den nördlichen Abschluß und Höhepunkt stellt das Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern dar, eine Totalrekonstruktion des Klosters in sehr reizvoller Lage auf der Weichselböschung.


    Hier indes ein kurzer Einblick von der Górnośląska nach Norden:


    IMG_5271_sil.jpg


    Wir nähern uns nun der Weichselböschung, die ungefähr 20 bis 30 Meter hoch ist, hier gibt es noch Reste der Vorkriegsbebauung, insbesondere auch nach Süden hin:


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    So sieht die Bebauung heute aus:


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    Dazwischen wird die Weichselböschung über Treppen erklommen ...


    IMG_5274_sil.jpg


    ... und das erste Highlight des Rundgangs ist zu erahnen:


    IMG_5277_sil.jpg


    Zu

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