Treffurt (Galerie)

  • Die Ziddelstraße verläuft ebenso wie Rathaus- und Kirchstraße von Norden nach Süden.


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    Ziddelstraße 19, mit schöner Flachschnitzerei, die in Treffurt und einigen benachbarten hessischen Städten wie Eschwege öfters vorkommt.


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    Ziddelstraße 17, der Schwebdaer Hof, war im Mittelalter ein Burgsitz. Das Haus muss zur Erbauungszeit 1601 sehr prachtvoll gewesen sein. Die reich geschnitzten Geschossvorkragungen und Konsolen sind noch vorhanden, unter den Brustriegeln gab es anscheindend ein Fries aus mit Beschlagwerk beschnitzten Bohlen, von denen nur wenige erhalten sind.


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    2017 wurde das ehem. Torhaus des Schwebdaer Hofes abgerissen, hier entstand inzwischen ein Neubau: Symbolische Übergabe des Wohngebäudes Ziddelstraße 17 B in Treffurt - Treffurt, Fachwerkstadt im Werratal


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  • Von der Ziddelstraße zweigt die Hessische Straße ab, in der einige der stattlichsten Häuser von Treffurt stehen.


    Ziddelstraße Ecke Hessische Straße




    Blick nach Osten




    Hessische Straße 40 von 1703





    Hessische Straße 34




    Hessische Straße 10, mit Flachschnitzerei an den Streben des 1. Stockwerks, über der Hofeinfahrt die Inschrift: "Wer Gott vertraut hat wohl gebaut im Himmel wie auf Erden."


  • An der Einmündung der Kirchstraße weitet sich die Hessische Straße zu einem kleinen Platz auf.




    Hessische Straße 31 von 1589, über der Einfahrt die Inschrift: "BAWEN IST EINE LUST, ALLEIN DAS VIEL KOST."





    Hessische Straße 28, erbaut im 17. Jh., das Fachwerk wurde im 19. Jh. stark vereinfacht, an der rechten Gebäudeecke hat sich im Obergeschoss ein Rest der beschnitzten Kopf- und Fußwinkelhölzer erhalten.




    Einmündung der Bergstraße


  • Hessische Straße 17 von 1696, interessantes Fachwerk mit den übereinander angeordneten gebogenen Fußstreben.


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    Hessische Straße 17/18, Pfuhls Hof



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    Daneben steht der Pranger.


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    Hessische Straße 24 aus der Zeit um 1600, die Inschrift erinnert an den Standort des 1826 abgebrochene Falkentors der Stadtbefestigung.


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    Hessische Straße Ecke Große Wolfstraße, links die Nr. 22 mit an die Eckständer geblattetem Riegel im Obergeschoss, der früher sicher über die gesamte Hausbreite durch ging, was auf ein hohes Alter hindeutet.


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  • Als letzte Bilder aus der Stadt noch die Straße Werrarain in der Vorstadt. Zum Abschluss folgt dann noch ein Beitrag zur Burg Normannstein.


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    Werrarain 21 von 1669, unter dem 1. Fenster von rechts im Obergeschoss ist ein Doppeladler in eine der Fußstreben geschnitzt.


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  • Das ist möglich, der Bereich lag schon außerhalb der Stadtbefestigung. Einige Scheunen stehen noch an der Großen Wolfstraße. Die historische Vorstadt geht südlich der Altstadt und in Richtung Osten mit der Egon-Bahr-Straße noch etwas weiter. Dort steht das Geburtshaus von Egon Bahr, 2004 benannte die Stadt die Falkener Straße nach ihm um.