Hessisch Lichtenau (Galerie)

  • Heute war ich in Hessisch Lichtenau (kurz Heli).

    Die Stadt besitzt eine Relativ kleine Altstadt.

    Sie ist sehr gut von Kassel aus mit der Straßenbahnlinie 4 erreichbar.


    Geprägt wird die Stadt durch ein Ereigniss,das Jahr 1637.

    In diesem Jahr wurde die Stadt von Kroatischen Söldnern verwüstet und gebranntschatzt.


    Allgemeines:https://de.m.wikipedia.org/wiki/hessisch_lichtenau


    Los geht es am Neuen Rathaus,erbaut 1895 als Amtsgericht seit 1969 Rathaus der Stadt.


    Turm des Obertores,die Stadt besaß nur 2 Tore.


    Es geht Rein.


    Reste der Stadtmauer.


    Landgrafenstraße 48,Ecke Burgstraße.


    Wir gehen aber Gegenüber in die Kirchstraße.

  • Die Kirchstraße läuft parallel zur Stadtmauer.



    Junkergasse.


    Weiter Kirchstraße.


    Postmodernes Haus.


    Kirchstraße 22


    Die größte Bausünde,eine Bank.


    Daneben die Stadtkirche.

    Spätgotische Hallenkirche mit zweischiffigem Langhaus.

    Fertiggestellt 1350,1637 zerstört.

    1657 mit Glockenhelmturm wiederaufgebaut wurde dieser 1886 durch Feuer zerstört.

    Seit 1889 mit dieser Haube,war verschlossen


    Blick zurück.


    Gehen wir weiter die Kirchstraße hinab.


    Häuser an der Kirche.



    Kirchstraße 14 mit Neidkopf am Eckständer.


    Gegenüber,Nr 19 mit Schiffskehlen


    Blick zurück:


    Ehemalige Schmiede.

  • Weiter geht es gegenüber in die Burgstraße.

    Die Stadt ist Aufgebaut,ähnlich einem Ei.

    Aussen zwei am Anfang und Ende gebogenen Straße und in der Mitte eine gerade,plus noch ein paar Nebenstraßen.


    Burgstraße.


    Was hier wohl mal stand?


    Burgstraße 12,14 und 16.


    Burgstraße 16 einzeln.


    Reste eines Türsturz.


    Blick zurück.


    Und nach vorn.


    Ratsgasse.


    Eckhaus.


    Nachbar in der Ratsgasse.


    Burgstraße Ecke Wallstraße mit Kratzputz Arbeiten.


    Burgstraße 24,hier mit toller Wandmalerei.


    Nr.21


    Schulgasse.


    Eckhaus.


    Gegenüber:


    Blick zurück.


    Wie alt das wohl ist?

  • Der Künstlerhof,fast jede Wand mit Kratzputz Arbeiten.


    Herraus wieder.


    Am Brauplatz


    Blick zurück.


    Und nach vorn


    In einer Mauer.



    Die zum Junkerhof gehört.

    Der ehemalige Burgsitz derer von Meyseburg (ausgestorben 1810).

    An seiner Stelle war die 1410 abgerissene Burg der Landgrafen.


    Am Linken Gebäude dieser alter Fenstersturz mit Inschrift von 1536.


    Gegenüber der Traurige Anblick des Eckhaus zur Junkergasse.


    Um die Ecke geht es Nachher weiter zur Landgrafenstraße.

  • Und es geht in die Landgrafenstraße,früher Mittelgasse.


    Nr.37.


    Gegenüber:


    Blick zurück:


    Stadt Apotheke.


    Landgrafen Apotheke,leider unscharf das Bild,auch mit Kratzputz.


    Schräg Gegenüber.


    Weiter in der Landgrafenstr.

  • Wir kommen dem Marktplatz näher.


    Die wunderschönen Zwilinge,haben ähnlichkeit zum Haus Bette was einst in Gießen war.


    Gegenüber wird es Gruselig.



    Schulgasse aus der anderen Richtung nochmal.



    Blick zurück:


  • Wir sind Gegenüber der Stadtkirche.


    Der Kanzlerbrunnen vor der Kirche.

    Bennant nach dem Landgräflichen Kanzler Johannes Feige,berühmteste Sohn der Stadt.


    https://de.m.wikipedia.org/wiki/johann_feige_(politiker)


    Turm der Kirche.


    Und die Schönheit der Stadt ist Erreicht,das Alte Rathaus.

    Nach dem Kroatenjahr 1637 wurde der Heutige Bau 1651-56 erbaut.

    Es wurde 1902 umgebaut und war bis 1962 das Rathaus von Hessisch Lichtenau.Heute ist hier das Frau Holle Museum,Holleum.


    Portal:


    Häuser an der Kirche aus der anderen Richtung.


    Blick zurück:

  • Landgrafenstr.26,Erbaut 1656 ist durch seinen Eckständer sehr interessant.


    Nachbar.


    Blick zurück


    Wir sind kurz vorm Ende



    Und mit diesem Bild ist die Galerie zu Ende,hoffe sie hat euch gefallen.


    Meine Meinung nach eine sehr schöne Kleinstadt.

    Kann man Ruhig mal besuchen.

  • Ich staune, daß an so vielen Häusern noch diese scheußlichen Eternitplatten erhalten sind, die ich schon als Kind in den 1960ern abscheulich fand, als man damit anfing, Schwarzwaldhöfe damit zu verunstalten. Dort sind sie inzwischen eigentlich flächendeckend verschwunden, aber in Hessisch Lichtenau scheint die Zeit langsamer zu gehen.

  • Ich hab die Bilder nochmal auf mich wirken lassen. Insgesamt sind es wenige "Bausünden", wo man mehrere Häuser für ein zu großes abgerissen hätte oder was völlig stilistisch unpassendes hingestellt hätte. Es sind schon fast alles Fachwerkhäuser, oft mit sehr schönen Details, nur sind die oftmals stark überformt durch 19. und 20. Jhdt, besonders die Fenster.

    Das Abdecken von wetterausgesetzten Giebeln oder Seitenwänden könnte regional sein; interessant fände ich, was man früher (vor den 1960ern) dafür benutzt hat - eine Schiefergegend ist ja scheints nicht, und Holzschindeln habe ich nirgendwo gesehen. Die Gesamtverkleidungen mit Platten sind wohl wie das völlige Verputzen zeittypisch für 1960er bis Mitte 70er bzw. für 19. Jhdt- bis 1930er, weil da die glatten Putzfassaden präferiert wurden und man die Häuser optisch der Mode anpaßte.

    Wenn man sich all die Veränderungen überlegt, die so ein Haus im Laufe der Jahrhunderte erfuhr, dann kommen Fachwerkhäuser schon für recht wandelbar daher.

  • Das hast du Recht.

    Verputzen hat man ja seit Jahunderten gemacht.

    In Kassel z.b gab es ein Gesetz das die Häuser verputzt sein müssen wegen der Oberneustadt.

    Es sollte alles gleich aussehen.