Danzig in alten Postkarten (Galerie)

  • Analog zu Warschau in alten Fotos (Galerie) möchte ich an dieser Stelle noch einige Postkartenansichten vom alten Danzig präsentieren (es gibt zwar schon einen ähnlichen importierten Strang, der aber keine Bilder mehr enthält).


    Um die Fotos einordnen zu können, ein kurzer Überblick über das Danzig von Mitte des 19. Jahrhunderts:


    Danzig.jpg


    Wir erkennen eine recht übersichtliche Stadtstruktur, die durch die zahlreichen Bastionen vorgegeben wird:

    • eine große (künstliche) Insel im Westen mit der Altstadt im Norden, Rechtstadt in der Mitte und Vorstadt im Süden, getrennt durch den Altstädtischen Graben im Norden (der am Holzmarkt beginnt) bzw. Vorstädtischen Graben im Süden
    • zwei Inseln östlich davon, die Speicherinsel im Süden und Bleihofinsel im Norden, getrennt durch die Mottlau
    • und die halbkreisförmige Niederstadt, die den östlichen Rand der Stadt bildet

    Ende des 19. Jahrhunderts wurden große Teile der Bastionen beseitigt und die zugehörigen Wassergräben verfüllt - heute ist nur noch im Süden etwas von den Wassergräben zu sehen.


    Entsprechend präsentierte sich Danzig um die Jahrhundertwende wie auf folgendem Stadtplan:



    Dadurch war es möglich, die Stadterweiterung im Westen besser an die Altstadt anzubinden (unter anderem Standort des neuen und heute noch erhaltenen Bahnhofs).

    Ce qui arrive en fin de compte, ce n’est pas l’inévitable mais l’imprévisible.

    John Maynard Keynes

  • Und da wir gerade bei den Übersichten sind, noch ein ganz kurzer Hinweis auf das heutige Danzig bzw. dessen Wiederaufbau.


    Ab ungefähr 1949 wurde ein Teil der Rechtstadt wieder aufgebaut ("Recht" wohl im Sinne von "rechte Stadt", also eigentliche Stadt), den ich blau eingezeichnet habe:


    danzigreko.jpg


    Ungefähr in zwei Dritteln der Nord-Süd-Ausdehnung dieses Gebiets habe ich nochmals eine Linie eingezeichnet, das südliche Areal entfällt auf das "flächendeckende" Rekonstruktionsgebiet, das im Norden fließend in eine Art von "punktuellem" Rekonstruktionsgebiet übergeht.


    "Flächendeckend" bedeutet allerdings nicht, daß wirklich jedes Haus der Vorkriegszeit (auch nicht idealisiert oder polonisiert) wieder aufgebaut wurde, sondern nur, daß versucht wurde, den alten Raumeindruck und die alten Strukturen halbwegs und teilweise sehr "kreativ" zu rekonstruieren - und zwar durch das Errichten langer Häuserzeilen mit standardisierter Breite in Ost-West-Richtung mit vorgeblendeten historischen oder pseudo-historischen Fassaden entlang der bedeutenden Gassen und Straßen - in Nord-Süd-Richtung wurde hingegen der Straßenverlauf in den meisten Fällen nur durch Lücken in der Bebauung angedeutet.


    Ebenso wurde zwischen diesen langen Häuserreihen überwiegend auf Bebauung verzichtet - die Gebäudezeilen sollten von der Rückseite erschlossen werden, die Grünanlagen waren für die Nutzung durch die Bewohner vorgesehen (sind aber recht schnell verwildert und heruntergekommen).


    Wenn man strenge Maßstäbe anlegt, wäre bestenfalls der Bereich um den Langen Markt bis zur Südseite der Marienkirche eine echte Flächenrekonstruktion - hier befinden sich alle Highlights mit Rathaus, Artushof, Goldenem Haus usw., wurden tatsächlich auch die alten Gassenstrukturen nachgebildet und relativ stark verdichtet.


    Diese Phase der Rekonstruktion entfällt auf die Jahre 1949 bis 1961, ich würde mal ganz grob schätzen, daß der Umfang der Bebauung maximal ein Viertel der Vorkriegsbebauung ausmacht (eher noch weniger).


    "Punktuell" bedeutet, daß in einer zweiten Rekonstruktionsphase ab Anfang der 70er Jahre bis etwa 1981 weitere Rekonstruktionsprojekte im Norden der Rechtstadt stattfanden (Bau der restlichen Stadttore nördlich des Krantors, Vervollständigung der Bebauung entlang der Mottlau südlich des Krantors, vereinzelt weitere Bürgerhäuser, teilweise aber bewußt ohne Anlehnung an Vorkriegsbauten). Auch wurden jetzt endlich die wenigen verbliebenen Vorkriegsgebäude rund um St. Johannes gesichert oder saniert, die vorher teilweise eingestürzt waren - weil diesem Bereich in der unmittelbaren Nachkriegszeit keine Mittel zugeteilt wurden.


    Generell präsentierte sich dieses Areal zum Ende des Kommunismus ziemlich uneinheitlich - in weiten Teilen Brache, teilweise die klassische Ost-West-Bebauung (aber nicht durchgehend, z. B. fehlt die komplette Südseite am Anfang der Heilig-Geist-Gasse), teilweise auch Nord-Süd-Bebauung wie am Damm (die Straße heißt heute wörtlich übersetzt "Grobla", ist aber ahistorisch hinsichtlich Bebauung und Lage - um den Blick auf die Katholische Kapelle zu ermöglichen, wurde die Straße verbreitert und verschoben).


    OK, jetzt habe ich schon weitaus stärker ausgeholt, als ich dies in diesem Strang eigentlich vorhatte, daher noch abschließend ein Luftbild, auf dem das oben gesagte zu den Rekonstruktionsarealen deutlich erkennbar wird:


    256-010.jpg


    Wir sehen die langen Ost-West-Zeilen, die seit der Wende durchaus gekonnt nachverdichtet werden, links unten sehen wir das einzige komplett rekonstruierte Bürgerhaus (das lange Haus mit der auffälligen gelben Farbe), in dem sich das Stadtmuseum befindet:


    Das Uphagenhaus, das erst 1993 bis 1998 seinen rückseitigen Anbau und damit seine volle historische Größe erhielt (früher waren die meisten Häuser ähnlich tief, beim Wiederaufbau wurde meist ahistorisch eine vereinfachte Version der Schaufassade auf der Rückseite gespiegelt).


    Die große Schneise im Vordergrund stellt den extrem verbreiterten Altstädtischen Graben dar (heute mit Shakespeare-Museum, anonsten überwiegend verwilderte Grünanlagen, ursprünglich als Verkehrsbauwerk mit Parkplätzen konzipiert), die Speicherinsel ist im Norden noch unbebaut, im Süden der Speicherinsel ist ansatzweise die Phantasiebebauung entlang der Milchkannengasse zu sehen - das Foto würde ich daher auf grob 2010 (plus/minus 5 Jahre) datieren.

    Ce qui arrive en fin de compte, ce n’est pas l’inévitable mais l’imprévisible.

    John Maynard Keynes

  • Bevor es nun endgültig mit den Postkarten losgeht, noch eine Übersichtskarte von Danzig, in etwa aus dem Jahr 1900:


    umgebung.jpg


    Danzig hatte damals inklusive Vorstädten rund 140.000 Einwohner, wir erkennen jedoch, daß die eigentliche Kernstadt im Gegensatz zu vielen anderen Städten wie z. B. Dresden oder Breslau nicht im 19. Jahrhundert durch gründerzeitliche Viertel nahtlos erweitert wurde, die Vorstädte liegen teilweise in recht großer Entfernung (vermutlich aufgrund der erst sehr spät beseitigten Bastionen der Stadtbefestigung), sind ziemlich klein und eher dörflich geprägt.


    Eine Ausnahme ist hier Langfuhr mit durchaus großstädtischer Architektur, das durch Günter Grass bekannt sein dürfte ... heute hat Danzig übrigens rund 470.000 Einwohner, die fast alle in großen Plattenbausiedlungen nordwestlich der alten Innenstadt leben, die sich bis nach Zoppot hinziehen.


    Anbei nun die erste Postkarte mit einer Gesamtansicht von Danzig - die Bezeichnung "Totalansicht" übertreibt also nicht:


    totalansicht.jpg


    Hier dieselbe Karte nochmals kommentiert:


    totaltext.jpg


    1. westlich der Stadt erhebt sich ein Höhenzug, der ebenfalls mit Festungsanlagen geschützt wurde, wir sehen den Bischofsberg im Süden und den Hagelsberg im Norden, Teile der Maueranlagen sind noch zu erkennen
    2. hier verlief der westliche Teil der Bastionen mit dem Wassergraben, dieser wurde ab etwa 1893 verfüllt und im Süden als Exerziergelände genutzt
    3. zeigt den Bahnhof Lege Thor (die Schreibung ist uneinheitlich, häufig auch Leege oder Leeges Tor)
    4. zeigt die Speicherinsel, ungefähr auf Höhe der 4 verläuft heute die große Ost-West-Trasse über den Vorstädtischen Graben, etwas oberhalb der 4 sehen wir ...
    5. den früheren Langgarten, die schönste Straße der Niederstadt, die am Milchkannentor die Speicherstadt in Richtung Langer Markt/Lange Gasse der Rechtstadt durchquerte, in etwa hier befindet sich eine Art von pseudohistorischer Bebauung auf der Speicherinsel von 1998, die unmittelbar südlich der Milchkannengasse verläuft.
    6. hier befand sich zum Zeitpunkt der Aufnahme wohl schon die Kaiserliche Werft, später wurden die Werftanlagen zu kommunistischen Zeiten deutlich ausgebaut, später bekannt durch die Aufstände der Werftarbeiter, die zur Gründung der Gewerkschaft Solidarność führten
    7. etwas unterhalb der 7 befand sich die Altstadt, ein Ort, an dem eher Handwerker und einfachere Gesellschaftsschichten lebten
    8. die Rechtstadt, nach 1945 schwerpunktmäßig als Arbeitersiedlung für die Werftarbeiter durch das Arbeitersiedlungskombinat ZOR neu errichtet
    9. die Vorstadt, ursprünglich nur sehr sporadisch bebaut, die abgebildete Bebauung dürfte wohl nicht besonders bedeutend gewesen sein und lange nach der Blütezeit Danzigs entstanden sein

    Und noch ein paar Hintergrundinfos in aller Kürze (wird sicher noch in eigenen Kapiteln ausführlicher ergänzt):


    Ursprünglich waren Altstadt, Rechtstadt und Vorstadt getrennte Städte, im 14. Jahrhundert war nur die Rechtstadt befestigt, nordöstlich an die Altstadt grenzte die Neustadt nebst Ordensburg* des Deutschen Orden an, den Danzig gegen Brandenburg um Unterstützung gebeten hatte.


    Nach einer unerwünschten Übernahme durch den Deutschen Orden gelang es Danzig, sich 1454 mit dem Preußen königlichen Anteils vom Deutschordensstaat abzuspalten, Neustadt und Ordensburg wurden danach durch Danzig zerstört, stattdessen wurde die Vorstadt im Süden errichtet (aber durch einen Wassergraben abgetrennt).


    Danach wurden die ganz oben noch eingezeichneten Bastionen errichtet und effektiv wuchsen die drei Städte sowohl organisatorisch als auch politisch und strukturell zusammen. Bemerkenswert das geringe Bevölkerungswachstum Danzigs - Mitte des 17. Jahrhunderts hatte Danzig wohl rund 80.000 Einwohner, Anfang des 20. Jahrhunderts wie erwähnt 140.000 - mehr gaben die Befestigungsanlagen nicht her.


    *Gehört zwar nicht unbedingt zum Thema Danzig, aber weil es in "Neue Stadt in altem Gewand" erwähnt wurde - offensichtlich war der Wiederaufbau der Marienburg als größter Ordensburg ursprünglich negativ motiviert:


    Als Beispiel der "Schreckensherrschaft" des Deutschen Ordens mit ebensolchen Ausstellungen, um diesen Ansatz zu unterstützen :smile: Das wird auch mit entsprechenden Quellenangaben unterlegt und klingt durchaus glaubwürdig, da normalerweise ja "preußische" Gebäude und solche des Deutschen Ordens nicht rekonstruiert wurden.


    Auch war in der damaligen polnischen (kommunistischen) Regierungspropaganda der Nachkriegszeit das Deutsche zwar schon negativ belegt, das Preußische noch mehr - aber die größte Abscheu wurde vor den "Kreuzrittern" empfunden, nicht umsonst hat so ziemlich jede polnische Stadt einen Grunwaldzki-Platz (vgl. Breslau, wo nicht nur eine Straße (die Kaiserstraße), sondern auch ein Platz und eine Brücke nach diesem Sieg über das Ritterheer benannt ist.).

    Ce qui arrive en fin de compte, ce n’est pas l’inévitable mais l’imprévisible.

    John Maynard Keynes

  • Nun aber endlich ohne große weitere Einleitung zu den Postkarten bzw. Ansichten.


    Die erste Ansicht zeigt in etwa dieselbe Blickrichtung wie bei der obigen "Totalansicht", allerdings mit Schwerpunkt auf der Vorstadt - ganz oben sind noch das Rathaus der Rechtstadt sowie die Marienkirche zu erkennen:


    danzigvork.jpg


    Die Vorstadt ist praktisch vollständig verschwunden, es gibt noch die beiden Kirchen St. Peter und Paul sowie St. Trinitatis (links) mit Kloster, ansonsten noch einige Überbleibsel der Vorkriegsbebauung und viele Brachen und Plattenbauten.


    Nochmals dieselbe Blickrichtung, diesmal aber steht die Innenstadt mit den Hauptsehenswürdigkeiten und dem Langen Markt im Mittelpunkt:


    256-009.jpg


    Wir bemerken die extrem dichte Bebauung - und daß z. B. unten rechts in der Hundegasse viele Gebäude gar keine Giebel hatten. Am langen Markt verfügen zwei Gebäude auf halber Höhe des Markts sogar über ein Flachdach.


    Hier nun ein Blick auf die Altstadt in Richtung Osten:


    altstadt1929.jpg


    Wir erkennen rechts die Markthalle der Rechtstadt, gemeinsam mit der daneben befindlichen Nikolaikirche das einzige unzerstörte Großgebäude.


    Von der Altstadt existieren nur noch die Katharinen- und Brigittenkirche unten links im Bild (sowie die nicht abgebildete historische Mühle) - ansonsten gibt ein wenig Giebelhaus-Nachbauten, moderne Wohnzeilen und nördlich des Bildausschnitts auch Hochhäuser - und die polnische Post, aus historischen Gründen.


    Selbe Blickrichtung, aber Blick auf die Rechtstadt vom Bischofsberg aus:


    136648.jpg


    Das lange Gebäude links unten im Bild existiert noch (das Polizeipräsidium), die Kuppel dahinter gehörte zur nicht aufgebauten Großen Synagoge, anstelle der im Mai 1939 abgerissenen Synagoge wurde vor kurzem das Szekspirowski-Theater errichtet, in anderen Teilen der Welt ist der Autor auch als Shakespeare bekannt ... :smile:


    Die Gebäudezeile unten rechts (mit der früheren Landesversicherungsanstalt) fehlt heute genauso wie die gesamte weitere Bebauung bis hin zur Mottlau, hier ist heute die Verkehrsschneise des Vorstädtischen Grabens.

    Ce qui arrive en fin de compte, ce n’est pas l’inévitable mais l’imprévisible.

    John Maynard Keynes

  • Nun zum eigentlichen Herzstück, den Postkarten. Zunächst das absolute Aushängeschild der heutigen (und damaligen) Stadt Danzig: der Schauseite der Rechtstadt zur Mottlau hin.



    Die Ansicht von heute deckt sich weitgehend mit der damaligen Ansicht, das auffällige Gebäude mit dem Turm in der Mitte ist das Gebäude der früheren Naturforschenden Gesellschaft (daher wurde im Turm auch eine Art von Observatorium eingebaut), später als Westpreußisches Landesmuseum genutzt. Unmittelbar dahinter befindet sich das Frauentor, das in die gleichnamige Gasse führt.


    Ganz hinten ist noch das Krantor zu sehen bzw. dessen Rekonstruktion, sicherlich das bekannteste Tor Danzigs. Ursprünglich endete die flächendeckende Bebauung entlang der Mottlau am Frauentor Anfang der 60er Jahre, erst in der zweiten Rekophase der späten 70er Jahre wurde dann die Bebauung zwischen Frauen- und Krantor rekonstruiert.


    Nördlich davon stehen seit 1997 gut angepaßte Neubauten, mit einem Hotel und dem Zentrum für maritime Kultur, die entsprechenden Tore (Johannis- und Hl.-Geist-Tor stammen aber auch schon aus der zweiten Rekophase).


    Hier sehen wir das Krantor, die heutige Bebauung links davon stammt wie gesagt aus der zweiten Rekophase und zählt meines Erachtens zu den besten und sorgfältigsten Arbeiten:



    Wie oben erwähnt, befindet sich die Frauengasse hinter dem Frauentor, die kurze Gasse führt direkt auf die Marienkirche zu und ist sicherlich einer der touristischen Hotspots des heutigen Danzig. Auf Polnisch heißt die Gasse wohl in Anlehnung an die Marienkirche Mariacka.



    Auf diesem Foto fallen vor allem die Beischläge auf, eine Art von erhöhter Plattform mit Stufen. Damit einher gingen phantasievoll gestaltete Wasserspeier, die das Wasser von den Dachrinnen direkt auf die Straße abfließen ließen.


    Bereits vor dem 1. Weltkrieg sank die Anzahl der Beischläge dramatisch auf unter 100 Stück, aufgrund der Straßenverbreiterungen, der Umbauten von Häusern zu Ladengeschäften und aus Sicherheitsgründen - in der Frauengasse sind heute noch durchgehend Beischläge vorhanden, in den seltensten Fällen original, meist handelt es sich um translozierte oder neu gebaute Beischläge.

    Ce qui arrive en fin de compte, ce n’est pas l’inévitable mais l’imprévisible.

    John Maynard Keynes

  • Ich habe festgestellt, daß mein Material (selbst allein an Postkartenansichten) viel zu umfassend für einen einzigen Strang in den Galerien ist, daher gibt es jetzt einen komplett neuen Bereich:


    Das historische Danzig


    Im Prinzip ist der neue Bereich zu Danzig ähnlich wie der (auch künftig weiterhin aktualisierte) Bereich zu Straßburg aufgebaut, einen großen Unterschied gibt es aber:


    Da von Danzig trotz aller Rekonstruktionsbemühungen nur noch ein relativ kleiner Teil existiert, kommt den historischen Ansichten und den Vergleichen früher/heute wesentlich größere Bedeutung bei. Das gilt bei Straßburg zum Glück nicht, hier ist ja das meiste erhalten geblieben ...

    Ce qui arrive en fin de compte, ce n’est pas l’inévitable mais l’imprévisible.

    John Maynard Keynes