Tag des offenen Denkmals

  • In welchem Umfang habt ihr am Denkmaltag 2019 teilgenommen? 13

    1. Ich war Mitarbeiter (2) 15%
    2. Ich war bei 4 oder mehr Programmpunkten (0) 0%
    3. Ich war bei 1 bis 3 Programmpunkten (2) 15%
    4. Ich war nicht beim Denkmaltag (9) 69%
    5. Enthaltung (aus welchen Gründen auch immer) (0) 0%

    Mich würde mal interessieren, in welchem Umfang Ihr am Denkmaltag teilgenommen habt. Die Abstimmung ist anonym, will heißen, man kann nicht sehen, wer wie abgestimmt hat.


    Es geht einfach bloß um die Größenordnung.


    Natürlich ist klar, dass man nicht immer frei ist bei der Entscheidung, wie intensiv man teilnimmt. Möglicherweise hat man durch Krankheit oder konkurrierende Termine den Denkmaltag nicht wahrnehmen können. Oder an dem Ort hat es bloß ein oder zwei Programmpunkte gegeben, dann kann man schlecht bei vier Programmpunkten gewesen sein. Wie gesagt, es geht bloß um die Größenordnung.


    Als Mitarbeiter gilt, wer Programmpunkte betreut hat, z. B. Besuchern Erklärungen gegeben hat (Stadtführung, Gebäudebesichtigung, Programmpunkte für Kinder betreut, ...) oder auch sein Haus zur Besichtigung geöffnet hat. Oder auch sonst irgendwie an der Organisation des Denkmaltages mitgewirkt hat.

  • Es gab nicht viel Interessantes in meiner Umgebung, 2 Sachen hatte ich mir ausgeguckt, darunter 1 Kleinwohnung aus den 1920ern in der "Reichsforschungssiedlung Haselhorst" (ist wohl z.Zt. der Weimarer Republik gebaut worden). Bin aber dann doch nicht dahin aufgebrochen, und habe den Tag vertrant, weil ich dann dachte "naja, so eine Winzwohnung, das ist wie Tiny House, hast du schon genug im Netz gesehen". Kurz, es hat mich denn doch nicht sooo arg gereizt, wie vor Jahren das Erklimmen des Rathausturms in Charlottenburg.

  • Ich war nur im St.-Martin-Spital in Obergiesing (einem Stadtteil von München), erbaut 1893/94, in dem es eine hübsche Spitalkirche gibt, die normalerweise geschlossen ist, weil sie in Teilen baufällig ist und seit 30 Jahren nicht mehr benützt wird. War sehr schön! Ansonsten hat es am Sonntag in München leider arg geschüttet, so dass ich keine Lust hatte, noch woanders hinzugehen, obwohl es noch einige interessante Dinge zu sehen gegeben hätte (u.a. die Altstadtführung "Umbruch - Abbruch - Aufbruch" mit Klaus Bäumler vom Münchner Forum zum Thema Kaufhof am Marienplatz und dem Hettlage-Anbau neben der Alten Akademie oder der Derzbachhof in Forstenried u.a.m.).

    "An Sehenswürdigkeiten, die bloß das Auge erfreuen, ist ja diese Stadt so überreich. Ihre Straßen sind mit Kultur gepflastert, während die Straßen anderer Städte bereits mit Asphalt gepflastert sind. Die Vergangenheit reicht in die Gegenwart hinein, und daraus erklärt sich die bekannte Wiener Unpünktlichkeit. (...) In der Vergangenheit sind wir den andern Völkern weit voraus."

    Karl Kraus

  • Ich wäre normal Mitarbeiter gewesen.

    Wir beim GUM (Geschichts-und Museumsverein Fuldatal) heixexen dann immer unser Backhaus an.

    Was aber leider wegen eines Jubeläum im Orsteil wo das Backhaus ist ausgefallen ist.

  • Theoretisch und offiziell ist am nächsten Sonntag, dem 13.09.20, wieder Tag des offenen Denkmals.


    Wenn ich das Programm richtig verstehe, sind die am Tag des offenen Denkmals "geöffneten" Denkmäler alle geschlossen und man kann sich online informieren. Diese Situation ist so vollkommen konträr zu meinem Verständnis vom Denkmaltag und seinem jährlichen Erleben, dass ich den diesjährigen TdoD wie einen Hohn empfinde, wie ein Mahnmal, was durch die Corona-Krise alles kaputtgegangen ist. Der TdoD ist in sein Gegenteil verkehrt worden. Man kann eben gerade nicht in diverse Denkmäler hineingehen und sie von innen anschauen, mit anderen Menschen darüber reden und die Denkmäler als Teil unserer gebauten Umwelt von innen und außen erfahren. Das war doch der Sinn des Denkmaltags. Und so habe ich ihn ca. 20 mal wahrgenommen und erlebt. Angesichts des diesjährigen Termins kann ich nur dankbar auf dieses Erleben zurückschauen.


    Ich bin weit davon entfernt, die Organisatoren des TdoDs zu kritisieren für ihre Entscheidung, wie der Tag dieses Jahr stattfindet. Sie haben vor dem Hintergrund der Einschränkungen, die unser Leben in diesem Jahr begleiten, das in ihren Augen beste Konzept für die Veranstaltungen in diesem Jahr gewählt. Hier drücke ich nur meine Enttäuschung über das Schicksal des TdoDs aus. Dass der TdoD nicht wie gewohnt stattfinden kann, ist nicht den Organisatoren anzulasten.


    Zunächst habe ich gar nicht an den Denkmaltag erinnern wollen, zumal er dieses Jahr kaum in meinem Bewusstsein ist. Wir sollten aber auch schätzen, was alle Beteiligten an Mühe reingesteckt haben, um einen im Rahmen des Möglichen optimalen Ersatz zu schaffen.