Reuterstadt Stavenhagen (Allgemeines)

  • In der mecklenburgischen Reuterstadt Stavenhagen saniert eine eingewanderte indische Familie in der Altstadt (Malchiner Str. 16) eines der ältesten Gebäude und erhält dafür auch Fördermittel zur denkmalgerechten Sanierung. Sehr vorbildlich und ein Musterbeispiel für die Identifizierung mit der neuen Heimat!


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    Vor allem steht die Familie aber vor dem riesigen Brocken der Haussanierung. „Viele Nachbarn sagten, dass es ein Fehler war, das Haus zu kaufen“, erzählt Rajvinder Kaur. Denn das alte Gemäuer musste von Grund auf saniert werden. Doch die Familie will es mit viel Elan und eigener Arbeit schaffen. Die Fassade, ein Giebel, das Dach, die Fenster und die Eingangstür sind im vergangenen Jahr schon erneuert worden. Dazu kamen zwei Dachgauben.


    „Wir haben einen Brief von der Stadt bekommen“, berichtet die Inderin. Die Verwaltung habe gefragt, was die Familie mit dem denkmalgeschützten Haus vorhabe. Und nun ist das Ehepaar sehr dankbar, dass es Fördermittel für die Sanierung erhielt. So konnte das Haus, das eines der ältesten Fachwerkhäuser der Stadt sein soll, 2018 und 2019 äußerlich saniert werden. Für die Familie blieb dennoch ein riesiger Eigenanteil. „Es ist viel Geld.“


    Indische Familie saniert Denkmal in Stavenhagen