Teil 4 - vom Europaviertel über die Gartenstadt Ungemach zurück in die Neustadt

  • Anbei noch der letzte Teil des kleinen Rundgangs, der sich nahtlos an den letzten Rundgang anschließt - das Gebäude des Europarats liegt ja unmittelbar neben dem Park der Orangerie.


    Zum Europaviertel plane ich noch ein eigenes Schwerpunktthema, hier sollen nur die Gebäude kurz vorgestellt werden, die tatsächlich auf diesem Rundgang zu sehen sind.


    Zunächst eine Übersichtskarte:



    In der Mitte der Karte befindet sich die Heleneninsel, der Weg führt am Rhein-Marne-Kanal entlang und dann unmittelbar westlich des Europaparlaments wieder nach Süden. Im zweiten Teil erfolgt die Querung nach Westen in Richtung Contades dann entlang der heutigen Rue Lauth.


    Das wäre zunächst einmal die Agora des Europarats, ein Erweiterungsgebäude des eigentlichen Hauptgebäudes aus dem 70er Jahren aus dem Jahr 2008, das unter anderem für Versammlungen genutzt wird:


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    Gleich dahinter befindet sich übrigens das Gebäude des Europäischen Direktorats für die Qualität von Arzneimitteln (nicht abgebildet).


    Weiter in Richtung Norden kommt man dann direkt am Gebäude des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vorbei - übrigens ist hier auch die Straßenbahnhaltetelle (für alle, die von der Innenstadt aus einen Abstecher ins Europaviertel machen möchten):


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    Am Gebäude bleiben vor allem die beiden Türme in Erinnerung, der Rest ist eher unspektakulär:


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    Vom selben Standort aus ergeben sich aus reizvolle Blicke auf das Gebäude des Europarats ...


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    ... und natürlich auf das Gebäude des Europäischen Parlaments, ein riesiger Komplex, noch dazu sehr effektvoll inszeniert mit dem großen Becken des Rhein-Marne-Kanals im Vordergrund:


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    Von hier aus nun etwas am Kanal weiter Richtung Norden:


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    Und schon ist das Parlamentsgebäude von der Rückseite aus zu sehen:


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    Unmittelbar hinter dem Gebäude beginnt schon die angesprochene Gartenstadt Ungemach, so benannt nach ihrem Gründer, dem Straßburger Unternehmer und Politiker Charles Ungemach, der neben verschiedenen sozialen Projekten auch diese Gartenstadt für seine Angestellten errichten ließ.


    Die Gartenstadt entstand ab 1920 und fiel laut Stiftung 1950 an die Stadt Straßburg. Besonders faszinierend sind die Kontraste zwischen dem riesigen Europaparlament und der fast dörflich ruhigen Gartenstadt:


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  • Hier nun einige Eindrücke dieser Gartenstadt, besonders effektvoll mit den EU-Bauten im Hintergrund:


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    Die Gartenstadt ist relativ klein und endet am Ufer der Ill:


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    Hier ist im Norden wieder das EU-Parlament zu sehen:


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    Und im Süden das Gebäude des Fernsehsenders ARTE:


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    Die Heleneninsel blieb ja vor 1918 weitgehend unbebaut, die größten Gebäude waren die Protestantische Garnisonkirche St. Paul im Süden und die Illthorkaserne im Norden:


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  • Etwas weiter in dieser Richtung endet die Insel auch schon, die Aar wird überquert:


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    Gleich dahinter kommt auf der rechten Seite ein Ensemble aus Sozialwohnungen aus den Jahren 1931/32 von Paul Dopff (1885-1965)


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    Diese Bauten befinden sich schon knapp nördlich des früheren Schiltigheimer Tors und somit auf früherem Militärgelände.


    Unmittelbar südlich davon war das Gelände indes zur Bebauung freigegeben, entsprechend gibt es noch etwas ältere Bausubstanz, einmal dieses Doppelhaus aus dem Jahr 1900:


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    Und entlang der Ingweiler Straße noch einen attraktiven Straßenzug mit einem sehenswerten Eckhaus in Richtung der Ohnmacht Straße, unmittelbar nördlich des Parks Contades:


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    Die Bebauung des Parks ist überwiegend unschön:


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    Vorbei an der Synagoge des Friedens aus den 50er Jahren ...


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    ... wird wieder die Kaiser Friedrich-Straße erreicht, die Hauptsichtachse der Neustadt zwischen Schiltigheimer Tor und Kaiserplatz:


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    Somit ist dieser Rundgang mit dem Erreichen des Kaiserplatzes beendet. Alle vier Teile können problemlos nacheinander in einem Nachmittag absolviert werden und ermöglichen einen guten Einblick in das Straßburg außerhalb des Zentrums.