Stuttgart in alten Ansichten

  • Der Große Bazar in der Königstraße, ein ursprünglich klassizistisches Gebäude von 1837 (Architekt Nikolaus Friedrich von Thouret). Umbau zum repräsentativen Geschäftshaus im Jahr 1880. Obwohl die Fassaden den Krieg überstanden hatten wurde die Ruine beseitigt, das Grundstück später in mehrere Parzellen eingeteilt und neu bebaut.


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  • Warenhaus Tietz in der Königstraße 27, erbaut 1905 von Bihl & Woltz.

    Im Dritten Reich wurde das Gebäude wie alle anderen Kaufhäuser jüdischer Besitzer in Deutschland "arisiert" und bestand dann als "Kaufhaus Union" weiter (nach Kriegsende wieder Hertie). Das Gebäude überstand den Krieg, wurde später aber, dem Zeitgeist entsprechend, durch Richard Döcker komplett modernistisch umgebaut und erweitert. Bei einem kürzlichen Umbau kamen alte Fassadenreste zum Vorschein.

    PS: Diese überaus seltene Aufnahme hätte ich beinahe (ziemlich teuer) bei ebay ersteigert, ein paar Sekunden vor Auktionsende hat sie mir allerdings ein Profisammler weggeschnappt. Immerhin habe ich somit mein Weihnachtsgeld noch.


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  • Königstraße mit dem wegen der gleichnamigen Schuhmarke so genannten Salamanderbau. Die Fassade dieses Gebäudes wurde nach dem Krieg "versachlicht" und vor einigen Jahren wieder "kritisch" rekonstruiert, natürlich ohne dabei wieder die ursprüngliche Schönheit im Detail zu erreichen. Immerhin, ein weitaus besserer Ansatz als wenn man das Haus für einen Neubau beseitigt hätte. Links im Hintergrund öffnet sich die Königstraße zum Schlossplatz.


    Aufnahmedatum unbekannt


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  • Wie schön, der Rosengarten! Würde ich doch jetzt gleich drin lustwandeln wollen.

    Hm, so oft schon gedacht beim Anblick der vorderen Königstraße, also vom Bahnhof bis Schloßplatz: repräsentativ war die nun wahrlich nicht bebaut. Da hatte es noch Potential. Auch ohne Krieg, wäre da wohl bei guter Wirtschaftslage vieles abgerissen worden. So niedrigstöckig auch Platzverschwendung in der Innenstadt. Doch der Weg vom monumentalen Bahnhof dann durch die bescheidene Schloßstraße auf die Weitung des Schloßplatzes kommend, gleich einer weitläufigen Parkanlage mit den grandiosen ihn umgebenden Großbauten muß schon ein erhebendes Erleben vermittelt haben.

    Gut heutzutage ist es auch noch erlebbar, wenn man das weitgehende Grausen (mit Ausnahmen) zuvor überwunden hat!