Brandenburg an der Havel - Altstadt (Galerie)

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    Das war es dann auch schon fast, daher noch ein Rückblick.


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    Den Schluss machen links im Bild Altstädtischer Kietz 2 und 3, zwei Fischerhäuser, welche Ende des 17.Jahrhunderts errichtet wurden.


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    Inhaltsverzeichnis

    „Die Architektur ist die Fortsetzung der Natur in ihrer konstruktiven Tätigkeit.“

    Karl Friedrich Schinkel

  • Bei vielen Gebäuden fühle ich mich beinah nach Potsadam versetzt, wären da nicht die unregelmässigen Strassenverläufe und unterschiedlichen Traufhöhen. Vor allem die zweigeschossigen, spätbarocken bis frühklassizistischen Gebäude könnte man glatt nach Potsdam versetzen.


    Die Farbgebungen sind teilweise auf hohem Niveau, aber insgesamt würde man der Stadt ein noch besseres Niveau wünschen; insbesondere um vereinzelte Auswüchse verhindern zu können.

  • Wir gehen vom Altstädtischen Kietz wieder zurück in die Altstadt, machen vorher aber noch einen kleinen Umweg erneut ins Grüne.


    Walther-Rathenau-Platz


    Den letzten, im Stadtbild erkennbaren, Abschnitt der Wallanlagen der Altstadt, nimmt heute der Walther-Rathenau-Platz ein. An dieser Stelle sollten sie den nördlichen Teil der Altstadt mit St. Gotthardt und Bischofshof, als auch den Altstädtischen Kietz, welcher außerhalb der Stadtmauer lag, schützen. 1784 wurden die Anlagen auf Befehl Friedrichs II. verfüllt und in einen Garten zum Anbau von Obst umgewandelt. Seine heutige Form als Parkanlage besitzt er seit 1913.


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    An dieser Stelle möchte ich nur den Bereich des Platzes an der Stadtmauer zeigen. Wir beginnen an der Rathenower Straße, welche den Walther-Rathenau-Platz von der Wallpromenade abgrenzt.


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    An der Mauer führt dieser Weg entlang


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    Von hier aus hat man diesen Blick auf den Rathenower Torturm.


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    „Die Architektur ist die Fortsetzung der Natur in ihrer konstruktiven Tätigkeit.“

    Karl Friedrich Schinkel

  • Hier in diesem Mauerabschnitt haben sich zwei Bauwerke erhalten, welche man sonst nirgends mehr in Brandenburg findet.


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    Blick Richtung Rathenower Straße


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    Nummer 1: der Stumpf eines Wehrturmes am Pfarrgarten von St. Gotthardt


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    Nummer 2: ein Wiekhaus


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    EIn Stück weiter unterbricht dieses Gebäude die Mauer. Hier befand sich der Bischofshof des Bistums Brandenburg und später danach das erste Schulgelände des Von-Saldern'schen-Gymnasiums.


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    „Die Architektur ist die Fortsetzung der Natur in ihrer konstruktiven Tätigkeit.“

    Karl Friedrich Schinkel

  • Der Bau wurde im 19.Jahrhundert errichtet, sein Portal jedoch ist weit älter.


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    Das Portal - Es stammt vom Haus Steinstraße 57, einem Renaissancebau aus dem Jahre 1563 in der Neustadt. Es wurde 1893 hierher versetzt.


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    Zurück in der Parkanlage, wieder ein Blick gen Rathenower Straße.


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    Mittendrin steht ein Denkmal für Friedrich Grasow (1881-1958), welcher die Geschichte von Brandenburg an der Havel ausgiebig erforschte und in zahlreichen Schriften, Bildern und Büchern festhielt. Sein Sohn Friedrich-Karl Grasow (1912-2009) tat es ihm gleich und wurde Ehrenbürger der Stadt.


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    „Die Architektur ist die Fortsetzung der Natur in ihrer konstruktiven Tätigkeit.“

    Karl Friedrich Schinkel

  • Weitere Impressionen vom Platz:


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    Nun macht die Mauer einen Knick und verläuft weiter Richtung Südosten.


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    Karl Friedrich Schinkel

  • Gotthardtkirchplatz & Gotthardtwinkel


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    Nun kommen wir zu einem, bzw dem Höhepunkt (im wahrsten Sinne des Wortes) der Altstadt, die Kirche St. Gotthardt. Vorher schauen wir uns jedoch den nach ihr benannten Gotthardtkirchplatz an. Wir starten an der Ostseite des Platzes, am Zugang von der Mühlentorstraße.


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    Gegen den Uhrzeigersinn geht es nun am Chor vorbei: (von vorn nach hinten) Gotthardtkirchplatz 14-11


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    An dieser Stelle, etwa am Heck der Autos, verlief hier die Stadtmauer.


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    Das ehemalige Gelände des Von-Saldern-Gymnasiums, rechts am Bildrand geht es wieder zum Walther-Rathenau-Platz.


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  • Der Backsteinbau ist Gotthardtkirchplatz 8, das Pfarrhaus von St. Gotthardt.


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    Rückblick


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    An Kirche und Pfarrhaus vorbei erreichen wir nun den Vorplatz des Gotteshauses. Rechts befinden sich Nr. 7 und Nr. 6. Geradeaus weiter kommt man über den Gotthardtwinkel auf die Rathenower Straße.


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    Karl Friedrich Schinkel

  • Gotthardtkirchplatz 4, rechts der Gotthardtwinkel


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    Die Rückseite der Häuser Mühlentorstraße, ...


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    ... welche den einen oder anderen interessanten Einblick gibt.


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    Und abschließend der Blick vom südlichen Zugang zum Platz.


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    „Die Architektur ist die Fortsetzung der Natur in ihrer konstruktiven Tätigkeit.“

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  • St. Gotthardt  (Teil 1: Außen)


    Schauen wir uns nun die Kirche an. St. Gotthardt ist die Hauptkirche von Alt-Brandenburg und entstand, ab Mitte des 12.Jahrhunderts aus einem Prämonstratenserstift, als romanische Feldsteinkirche. Ab 1456 wurde sie dann zur dreischiffigen, gotischen Hallenkirche aus Backstein ausgebaut. Hier wurde 1923 Vicco von Bülow alias Loriot getauft, welcher aus diesem Grund in den 80er Jahren zu Spenden für die Restaurierung von St. Gotthardt aufrief. Jahre zuvor, am 5.Mai 1972, brach ein Brand in der Kirche aus, welcher die Sauer-Orgel mit Wagner-Prospekt zerstörte und die restliche Innenausstattung leicht beschädigte.



    Blick in den Gotthardtwinkel 1946 von der Rathenower Straße aus


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    Quelle


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    Vom Walther-Rathenau-Platz, am Rathenower Torturm, aus gesehen.


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    Westbau


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    Nordseite mit der ehemaligen Taufkapelle


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