Gut Rohrenfeld und Umgebung

  • Wie schon kurz im Bilderrätsel angekündigt, möchte ich noch einige Fotos bereitstellen, zuerst zum Gut Rohrenfeld etwa 10 km östlich von Neuburg an der Donau in Richtung Ingolstadt. Wir befinden uns hier einige Kilometer südlich der Donau, an der es - das wußte ich selbst zuvor nicht - das größte zusammenhängende Auenwaldgebiet Mitteleuropas gibt.



    Die längliche Holzkonstruktion im Vordergrund ist eine Feldkegelbahn:



    Das Gut aus der Nähe:





    Der kleine Teich westlich davon:


  • Weiter in Richtung Norden kommt dann das Jagdschloß Grünau (war schon mal im APH-Bilderrätsel gefragt worden):




    Hier ist das Schloß schon zu sehen:







    Schloßansicht von der Grünauer Straße aus Richtung Neuburg:



    Im Schloß selbst ist unter anderem das Auenzentrum mitsamt winziger Ausstellung zu den Donauauen untergebracht:



    Falls sich wer für die Auenlandschaft interessieren sollte - Fotos hätte ich.

  • Dann noch unaufgefordert (= proaktiv :smile:) einige Fotos zur "renaturierten" Auenlandschaft. Diese beginnt gleich nördlich des Schlosses Grünau und zieht sich an der Donau entlang bis nach Ingolstadt - wirklich "natürlich" ist aber natürlich wenig :wink:


    Wobei ich die Donaulandschaft weiter westlich rund um die Alte Burg schon allein aufgrund der Hügellandschaft attraktiver finde ...


    Sporadisch gibt es Dokumentationstafeln:


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    In der Mitte des Auenparks liegt eine Staustufe:


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    Die Straße, die über die Brücke führt, teilt das Areal in zwei Teile. Am Staubecken wird eine Art von Überlauf abgeleitet (mit Fischtreppe), über den der Wasserstand in der Auenlandschaft reguliert wird - dieser künstliche Bach ist gewissermaßen das Herzstück des Projekts.


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    Umgekehrt wird der Längenmühlbach, der es noch zu keinem Wikipedia-Eintrag geschafft hat, unmittelbar hinter der Staustufe in die Donau eingeleitet:


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    Die Donau ist begradigt und wird durch Dämme geschützt:


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    Die künstliche Bachlandschaft ist teilweise recht reizvoll, aber leider nicht für Wanderer erschlossen.


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  • Dort gibt es dann auch die schon gezeigte Überleitung (unten fließt der Längenmühlbach):


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    Danach ist leider kein Durchkommen mehr:


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    Im nördlichen Teil gibt es einen großen Baggersee - genauer gesagt war der künstliche See ursprünglich mit der Donau verbunden, um den Kies per Schiff nach Ingolstadt transportieren zu können, inzwischen ist der Damm aber hier auch aufgeschüttet worden:


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    Und noch ein letzter Blick auf die Überleitung, diesmal ziemlich weit im östlichen Teil der Auenlandschaft:


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    Insgesamt ein sehr interessantes Naherholungsgebiet, aber eben doch eine sehr von Menschen gestaltete Gegend trotz der "Renaturierung".