Fotos aus Warschau

  • An dieser Stelle möchte ich einige Fotos aus Warschau präsentieren.


    Nach der fast vollständigen Zerstörung Warschaus durch die Kriegshandlungen von 1939, aber vor allem anläßlich der Niederschlagung der beiden Aufstände von 1943 (Aufstand im Warschauer Ghetto) und 1944 (Warschauer Aufstand), bei der gezielt Gebäude für Gebäude durch Bodentruppen zerstört wurde, ist klar, daß das heutige Warschau kein gewachsenes historisches Stadtbild mehr bieten kann (siehe auch die Informationen zur Zerstörung Warschaus in der Wikipedia).


    Vielmehr präsentiert sich Warschau als verwirrendes Nebeneinander aus einer sozialistischen Stadt ähnlich Ostberlin (aber um einiges monumentaler), die inzwischen durch ein typisch westliches Hochhausviertel ergänzt wurde, und einem recht breit angelegten Rekonstruktionsprojekt, das weit über die Rekonstruktionen in z. B. Danzig hinausgeht:


    Während in Danzig nur die eigentliche Innenstadt (Rechtstadt) rekonstruiert wurde und außerhalb die Bebauung sehr schnell in Brachen und Plattenbauten übergeht, erstrecken sich die Rekonstruktionen in Warschau über mehrere Kilometer entlang des Königswegs in etwa von der Höhe des Parks Agrykola im Süden über die Neue Welt und Krakauer Vorstadt bis zur allgemein bekannten Altstadt und enden etwas weiter nördlich in der teilrekonstruierten Neustadt.


    Im Extremfall wurde tatsächlich nur die Bebauung links und rechts dieser Straßen rekonstruiert (z. B. ganz am Anfang und Ende), teilweise auch angrenzende Plätze. Wirklich in die Breite geht das Rekonstruktionsprojekt dann wirklich nur auf Höhe der Altstadt, wo die Bebauung inkl. Stadtmauer bis zur Miodowa-Straße im Westen rekonstruiert wurde, etwas weiter südlich sogar noch weiter bis zum Großen Theater. Leider nicht rekonstruiert wurde bislang die Sächsische Achse, die im rechten Winkel etwas südlich der Altstadt den Königsweg kreuzt - zwar wurden Beschlüsse zur Rekonstruktion von Sächsischem Palais und Palais Brühl getroffen, eine zeitnahe Umsetzung erscheint aber sehr unwahrscheinlich.


    Obwohl ich mir nicht viel vom Besuch versprochen hatte und auch die Luftaufnahmen bzw. Bilder in Google Earth eher ernüchternd waren, war ich insgesamt von der Qualität und den Ausmaßen des Rekonstruktionsprojekts doch sehr beeindruckt, da über die gesamte Länge praktisch keine einzige Bausünde vorhanden ist. Dadurch entsteht der Eindruck (bzw. die Illusion ...) einer geschlossen erhaltenen historischen Stadt - für mich bislang eines der beeindruckendsten Architekturerlebnisse.

  • Zuerst einige Eindrücke aus der nicht rekonstruierten Innenstadt. Das Zentrum besteht aus einem großen freien Platz, auf dem sich der Zentralbahnhof und gleich daneben als neues Wahrzeichen der Stadt der Kulturpalast aus stalinistischen Zeiten befindet, der nach russischem Vorbild errichtet wurde.


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    Ungünstigerweise ist die Metro-Station über einen halben Kilometer vom Bahnhof entfernt ...


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    ... wobei die Metro relativ schwach ausgebaut ist (nur zwei Linien) und leider auch relativ zentrumsferne Stationen hat.


    Hier der Kulturpalast:


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    An allen vier Ecken des Kulturpalasts wurden weitere Gebäude angebaut:


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    Das Umfeld präsentiert sich als Mischung aus Plattenbauten und neueren "modernen" Gebäuden:


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  • Die Skyline des Hochhausviertels gleich neben dem Platz:








    Und zum Abschluß dieser Fotos zum modernen Warschau noch ein Blick auf den Pilsudski-Platz, eine früher barocke Platzanlage auf der Sächsischen Achse, die damals noch als Sächsischer Platz bezeichnet wurde:



    Hier ist schon erste historischen Bebauung im Hintergrund zu sehen:



    Hier der Übergang zum rekonstruierten Bereich:



    So sah dieser heute so leere Platz früher aus: Alexander-Newski-Kathedrale


    Die orthodoxe Kirche wurde bereits in den 20er Jahren abgerissen (in Praga steht aber noch eine), auch der Sächsische Palast ist verschwunden.


    Skurriles Detail (leider ohne Foto): Heute bildet der Lubomirski-Palast den Abschluß der Sächsischen Achse, der zu diesem Zweck 1969 bis 1970 um fast 90 Grad gedreht wurde und heute inmitten moderner Architektur steht.

  • Wir beginnen nun mit dem Königsweg, allerdings in der umgekehrten Reihenfolge, also von Süden nach Norden zum Königsschloss - das hat den Vorteil, daß sich die Bebauung ständig steigert und die Altstadt (und Neustadt) dann gewissermaßen den krönenden Abschluß des Rundgangs bildet.


    Wir beginnen in einer angenehmen Parklandschaft (Agrykola-Park) im Süden der Aleje Ujazdowskie, einer nach dem Krieg weitgehend rekonstruierten Prachtraße, in der sich viele Botschaften, weiter nördlich auch Luxusgeschäfte befinden.


    Leider war das Wetter sehr wechselhaft und die Bewölkung am Morgen teilweise sehr stark, im Hintergrund ist schon die Alexanderkirche zu sehen:






    Der Platz der drei Kreuze am nördlichen Ende der Straße:





    Blick zur Innenstadt, das Novotel ist auch schon ganz zu Anfang der Galerie abgebildet:



  • Etwas weiter nördlich erreichen wir nun eine breite Querstraße, die das neue Zentrum rund um den Zentralbahnhof und den Kulturpalast mit der Weichsel verbindet und sich an ihrem östlichen Ende zu einer Art langgezogenem Platz erweitert.


    Richtung Innenstadt gibt es noch Reste der einstmals prächtigen Architektur entlang der Aleje Jerozolimskie::


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    Interessanter ist indes, daß hier endlich der komplett rekonstruierte Straßenabschnitt beginnt, der bis zum Königsschloß verläuft. Der erste Abschnitt, der betont kleinstädtisch wirkt, wurde nach dem Krieg in der originalen Form des 18. Jahrhunderts mit relativ kleinen neoklassizistischen Gebäuden rekonstruiert - spätere Gebäude wurden konsequent abgerissen, insofern sie als Ruine noch vorhanden waren.



    Der Name der Straße ist weiterhin Neue Welt oder Nowy Swiat:


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    Im Hintergrund sehen wir bereits das erste sehenswerte Gebäude, den Branicki-Palast:


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    Die Geschlossenheit überzeugt zumindest mich - die effektvoll platzierte Kirche ganz im Hintergrund ist die Heilig-Kreuz-Basilika:


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  • An verschiedenen Stellen hängen Vergleichsbilder mit dem Zustand von 1945 - da ist es eigentlich ein Wunder, daß dieses Niveau erreicht werden konnte.


    Ich habe auf Google Earth nachgemessen, vom Branicki-Palast im Süden bis zum Sapieha-Palast im Norden sind es rund 2,8 km an Rekonstruktionsgebiet, ggf. kann man ja auch noch die Aleje Ujazdowskie dazunehmen, dann sind wir bei knapp 4 Kilometern.


    Wirklich in die Breite gehen die Rekonstruktionen aber nur auf Höhe der Altstadt, maximal 700 Meter, meist weniger, teilweise stehen wirklich nur die Häuserreihen links und rechts. Aber die Wirkung ist selbst da beeindruckend.

  • Wir verlassen jetzt die eher kleinstädtisch wirkende Neue Welt nach Norden und betreten die Krakauer Vorstadt, die deutlich großstädtischer wirkt und mich teilweise irgendwie an den Münchner Odeonsplatz erinnert ...


    Auf der linken Seite ist zunächst der Zamoyski-Palast zu sehen, der fast schon über ein Übermaß an Patina verfügt:


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    Auf der gegenüberliegenden Seite sehen wir den Staszic-Palast - diesmal von der selten fotografierten Rückseite:


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    Hier die bekanntere Ansicht der Hauptfassade:


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    Gleich daneben befindet sich die leider teilweise eingerüstete Heilig-Kreuz-Basilika:


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    Hier mit dem zugehörigen Platz:



  • Hier lohnt es sich durchaus, auch mal in die Seitenstraßen zu gehen, hier Richtung Innenstadt:





    Reste der einstigen Pracht:




    Etwas weiter Richtung Norden die etwas verloren wirkende Dreifaltigkeitskirche:



    Aber wieder zurück zum Königsweg - so schön der Blick Richtung Kirche ist:



    So störend wirkt dieser schmucklose Block auf der anderen Seite:



    Etwas weiter im Norden dann eine echte Entdeckung - die Gebäude der historischen Universität Warschau:



    Auf dem Universitätsgelände:









    Der Blick zurück zur Kirche:



    Übersicht:



  • Hier der Blick über den Königsweg nach Süden:


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    Wir nähern uns jetzt dem früheren historischen Zentrum mit der Visitantinnen-Kirche:


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    Blick auf das legendäre Hotel Bristol, dahinter befindet sich der Präsidentenpalast:


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    Blick nach Norden Richtung Altstadt:


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    Hier befand sich früher die Sächsische Achse, heute endet die Pracht schon hinter einer Häusezeile, danach folgt der ziemlich leere und öde Pilsudski-Platz:


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    Hier indes noch etwas weiter nördlich Richtung Altstadt:


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    Hier befindet sich auf der rechten Seite die Karmeliterkirche:


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  • Wir nähern uns jetzt weiter der Altstadt über den letzten Abschnitt des Königswegs, der hier zu einem Platz erweitert ist:





    Blick zurück zur Kirche:



    Hier wird das Rekonstruktionsprojekt, das ja bislang nur unmittelbar entlang des Königswegs verlief, endlich breiter.



    Hier gibt es tatsächlich eine kleine Gasse, die abzweigt und am Karikaturenmuseum vorbei bis zur Miodowa-Straße führt:




    Dadurch kommt erstmals so etwas wie "Altstadt-Atmosphäre auf" ... auch die Bednarska-Straße, die in der anderen Richtung bis zur Weichsel führt, wurde rekonstruiert - allerdings auch hier nur jeweils eine Häuserreihe:




    Hier werden die Abmessungen des rekonstruierten Bereichs deutlich, im Hintergrund ist erstmals die Altstadt zu sehen. Auf der rechten Seite die Annakirche mit Kloster:




    Blick zum Königsschloß:



    Und zurück auf den Königsweg:


  • Das Warschauer Königsschloß, das im Wesentlichen 1988 fertiggestellt wurde:


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    Mit Blick über den Schloßplatz zur Altstadt:


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    Bis zur Zerstörung war dies einer der Hauptknotenpunkte des Verkehrs, als erste Maßnahme wurde nach dem Krieg ein Tunnel von Ost nach West unter die Altstadt gelegt, durch den auch die Straßenbahn fährt.


    Entsprechend steht man jetzt auf einer Art Brücke, der Verkehr wird an den Schloßgärten vorbeigeführt. Die Annakirche mußte hierzu aufwendig stabilisiert werden, da sie bereits leicht am Hang abrutschte.


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    Ein erster Blick auf die Stadtbefestigung, die idealisierend nachgestaltet wurde. Die klassizistische Bebauung, die sich hier befindet, ist in Teilen eine freie Nachempfindung früherer Bauzustände und wurde größtenteils sogar erst nach dem ersten Weltkrieg wieder angelegt - zuvor hatte es hier größere Abrisse gegeben.


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    Der Beginn der Altstadt auf dem Schloßplatz:


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    Hier betreten wir die Altstadt, der Blick fällt auf die Martinskirche:


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    Die Altstadt wirkt irgendwie fast schon südländisch ... und bietet viele schöne Details. Hier einige Eindrücke:


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    Blick zurück zum Schloß:


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    Vor hier aus weiter Richtung Weichselblick am südlichen Altstadtende, bei dem Backsteinbau, der teilweise zu sehen ist, handelt es sich um die Johanneskathedrale (aus Platzgründen ließ sie sich kaum fotografieren, sie ist aber auf dem obigen Foto mit dem Schloßplatz zu sehen):


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    Die Gasse ganz im Osten der Altstadt führt direkt zum Marktplatz:


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    Kurze Zeit später erreicht man das östliche Ende der Altstadt hoch über der Weichsel:


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    Die Kirche liegt schon jenseits der Weichsel in Praga:


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    Blick zurück zur Altstadt, mit dem Turm der Jesuitenkirche, der letzten der drei Kirchen in der Altstadt:


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  • Die Aussichtsterrasse ist recht ansprechend gestaltet:


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    Wenige Schritte entfernt ist dann aber schon der Marktplatz:


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    Hier diverse Altstadtimpressionen aus dem Norden der Warschauer Altstadt - Blick zurück zum Schloß:


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    Am nördlichen Ende ist wieder die Stadtbefestigung zu sehen, hier mit der Barbakane, die die Altstadt von der Neustadt trennt:


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    Blick auf die teilrekonstruierte Neustadt:


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    Und hier nochmals im Überblick, bei der Kirche in der Neustadt handelt es sich um die Franziskuskirche:


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  • Ich finde die Straßen und Plätze fast auf jedem Foto als sehr breit, das empfinde ich als Hauptunterschied zu deutschen Altstädten, besonders süddeutschen. Was hier rekonstruiert wurde, ist aber schon enorm, und es wirkt wirklich malerisch.

  • Die Altstadt als solche ist schon recht kleinteilig und verfügt über eher enge Gassen - in der Tat ist sie aber auch sehr klein und macht nur einen sehr kleinen Prozentsatz des heutigen Warschau aus.


    Im übrigen ist das Rekonstruktionsprojekt wie schon oben erwähnt auf den Königsweg und die zentrale Straße der Neustadt bzw. deren wichtigste Kirchen und den Neustädter Markt beschränkt.


    Hierzu habe ich einen interessanten Fotolink: Photographer Flies 3000ft Above Warsaw to Capture Stunning Aerial Photos


    Foto Nummer drei zeigt eine sehr aufschlußreiche Luftaufnahme: rechts der Weichselbrücke die Altstadt, wiederum rechts daneben die teilrekonstruierte Neustadt. Links der Brücke die Krakauer Vorstadt, die große Grünanlage oben links ist der Rest der Sächsischen Achse, nördlich der Altstadt bildet die Miodowa-Straße einen krönenden Abschluß des Rekonstruktionsprojekts nach Norden hin.


    Hier mal ein vorgezogenes Foto der Miodowa-Straße, zu der ich dann später noch kommen werde:



    Interessant auch Foto Nummer 1, das die Erlöserkirche im zweiten großen Nachkriegs-Bauprojekt Warschaus zeigt - dem MDM-Viertel entlang der früheren Prachtstraße Ulica Marszalkowska, die etwa einen halben Kilometer westlich zum südlichen Königsweg verläuft.


    Eine Übersicht über dieses Viertel gibt es hier - für meinen nächsten Besuch in Warschau habe ich mir schon eine ausgedehnte Fototour dort vorgenommen, und bei hoffentlich deutlich besserem Wetter möchte ich auch weite Teile meiner bisherigen Fotomotive nochmals aufnehmen.

  • Anstatt gleich weiter in die Neustadt zu gehen, soll erst einmal die Stadtmauer vorgestellt werden:


    Links sehen wir die Altstadt, in der Mitte die Barbakane:



    Die Festungsanlagen nochmals etwas näher betrachtet:



    Entlang der Stadtmauer geht es wieder zurück zum Schloßplatz:



    Blick auf die Neustadt:



    Blick in die Altstadtgassen:



    Im Hintergrund ist wieder das Königsschloß zu sehen:





    Blick zurück an den wiederhergestellten klassizistischen Palais entlang:



    Ebenfalls sehr reizvoll: der Blick zur Altstadt:



    Diese Gasse wurde oben schon kurz vorgestellt - sie führt zum Karikaturenmuseum:



    Auch der Durchgang war oben schon zu sehen:


  • Vom Schloßplatz gehen wir nun die weitgehend rekonstruierte Senatorska entlang und sehen dort den Primas-Palast:


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    Auch die gegenüberliegende Straßenseite ist komplett rekonstruiert, Blickrichtung zum Schloßplatz, das leider nicht gut zu erkennende gelbe Gebäude auf der linken Seite ist der Palast der Bischöfe von Krakau:


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    Hier beginnt nun schon der Theaterplatz mit dem Blank-Palast:


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    Gleich daneben befindet sich eine freie Nachempfindung des Neuen Rathauses, das 1995 bis 1997 das historische Aussehen zur Platzseite hin erhielt:


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    Unmittelbar gegenüber steht das riesige Gebäude des Großen Theaters, dessen Baukomplex bis fast an den Pilsudski-Platz reicht:


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    Kurz danach endet hier der rekonstruierte Bereich, es sind bereits die ersten Hochhäuser zu sehen:


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    Daher wieder zurück in Richtung Altstadt, wo jedoch vorher die Miodowa-Straße abzweigt:


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    Zum Zeitpunkt meines Besuchs wurde die Straße gerade neu gepflastert:


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    Hier kommt der Altstadttunnel wieder ans Tageslicht, der den Schloßplatz unterquert:


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  • Die Miodowa-Straße ist die wichtigste Warschauer Prachstraße, hier reiht sich Palais an Palais.


    Hier der Blick in Richtung Krakauer Vorstadt/Senatorska mit dem Branicki-Palast (ganz oben wurde in der Neuen Welt auch schon ein Branicki-Palast vorgestellt, die Familie besaß mehrere Paläste):


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    Das Gebäude gleich daneben ist der Morsztyn-Palast:


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    Gleich gegenüber liegt die Verklärung-Christi-Kirche:


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    Blickrichtung wie oben von der Kirche aus:


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    Hier folgt dann der Pac-Palast mit seinem rekonstruierten Innenhof:


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    Hier die andere Straßenseite in Richtung Neustadt/Oberstes Gericht:


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    Und in der anderen Richtung - der Pac-Palast ist hier auf der rechten Seite:


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    Am Ende der Straße steht dann die Feldkathedrale der Polnischen Armee:


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    Gleich dahinter befindet sich der Neubau des Obersten Gerichtshofs mit dem Denkmal des Warschauer Aufstands im Vordergrund:


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    Und dem Krasinski-Palast im Hintergrund:


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  • Von hier aus geht es weiter zum wichtigsten Platz der Neustadt an der Feldkathedrale vorbei. Diese Straße ist nur teilrekonstruiert, auf der rechten Seite kommt jedoch schon nach kurzer Zeit der Raczynski-Palast:


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    Die linke Straßenseite ist nicht rekonstruiert, die Nachkriegsbauten stören aber auch nicht übermäßig:


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    Die Straße verläuft parallel zur bereits gezeigten Stadtmauer:


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    Hier sind dann nach einem gewissen Fußweg dieselben Palais zu sehen wie oben gezeigt - nur von der anderen Seite, da die Miodowa-Straße in weiten Teilen parallel zur Stadtmauer verläuft:


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    So sieht bespielsweise der Innenhof des Morsztyn-Palasts aus:


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    Dies veranschaulicht die Ausmaße dieser Palais - zu sehen ist hier der Verbindungsweg zwischen Stadtmauer und Pac-Palast:


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    Vor hier aus gehen wir jetzt aber wieder zurück in die Neustadt und nähern uns an Podwale vorbei ...


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    ... der Freta-Straße, der Hauptstraße der Neustadt (in der auch Marie Curie geboren wurde):


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    Bei der Kirche, die am Rand zu sehen ist, handelt es sich übrigens um die Hyazinthkirche