Gratzen (Nové Hrady) und sein Gebirge (Galerie)

  • Gratzen liegt am Fuße des gleichnamigen Gebirges oder Berglandes unweit der Grenze zu Österreich.


    Weiß nicht, ob sich wer an die alte APH-Galerie noch erinnern kann, war auch ziemlich versteckt, wie bei meinen Galerien für kleinere Orte üblich.

    erklärenden Text werd ich später mal nachreichen, momentan möchte ich die Bilder hier sicher stellen, da beim APH-Forum nicht mehr alles so klar sein soll.


    Städtebaulich kann Gratzen nicht mit Krumau, Wittingau oder Neuhaus, ja nicht einmal mit Weitra mithalten. Die Liste der Feudalbauten ist aber sehr eindrucksvoll: Burg, Schloss, Residenz, Lustbauten im Theresienthal samt Burg Zuckenstein (hier nicht gezeigt), dazu noch ehem. Servitenkloster.


    a) Friedhof

    Buquoysches Mausoleum von außen:

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    Alte Gräber:

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    Die heir beerdigtne Priester:

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    Begraben in der alten Heimat (bzw Verbliebenenfamilie, wer kann das entscheiden?):

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    Bemerkenswertes Grab, siehe dazu an späterer Stelle:

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    Mausoleum:


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  • b) Ringplatz

    Nordwestecke mit Rathaus:

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    Westseite mit Rathaus:

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    Ren.Portal an der Nordseite:

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    Brunnen mit Rathaus:

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    Nach Westen führt an die urige Berglehne...

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    hinab zum Budweiser Tor:

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    Feldseite:

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    Die Westseite mit der Residenz und der Peter und Pauls Kirche:

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    Kirche:


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  • Panorama von Norden (österr. Seite aus):

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    Hochwald und Kuhberg von Norden. Auf diese Berge geht es nun.



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    Auf halber Höhe vom Gebirge der Wallfahrtsort Brünnl mit seiner dominanten Kirche, die typ. für das böhm. Barock, die Längsseite als Giebelseite verwendet (vgl die Prager Kirchen St. Niklas/Altstadt und St. Ursula/Neustadt).

    Von hier sieht man schön ins flache Land:

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    Oberstrobnitz mit seiner romanischen Pfarrkirche.

    Jetzt haben wir den Kuhberg erklommen, den ehemals militärischen Beobachtungsturm erklommen und blicken nun über den Heilbrunner Sattel auf den mächtigen Hochwald (1034):

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    Nach Nordnordwest mit der anscheinend ganz Mittelböhmen bedeckenden Nebelwand:

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    Über Niederösterreich sieht es nicht besser aus: Blick zum Mandelstein


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  • Wege zum Licht- Steig zum Rossberggipfel.

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    Rossberg:

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    Herbstlicher Buchenbestand. Die Buche muss als der primäre Baum des Gebirges angesehen werden Der Sophienurwald wird beinahe von einer Buchenmonokultur gebildet, durchmischt mit nur wenigen Tannen. Die Fichte beschränkt sich auf feuchte Niederungen.

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    Bemooste Blöcke aus Weinsberger Granit:

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    Am Rossberg wurde ein kleines NSG eingerichtet.

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    Naturnaher Waldbestand am Rossberg. Die früher gefährdete Tanne hat sich seit über einem Jahrzehnt sehr gut erholt.

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    Kleiner 'Gipfelsieg' vor Beneschau, unserem nächsten Ziel:


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  • nach soviel Natur ist mal wieder eine Stadt fällig...

    naja, was man halt in so einer Gegend unter einer Stadt versteht...

    Beneschau hat nach dem Krieg nicht nur seine Bewohner, sondern auch den ihm vorangestellte Attribut "Deutsch" verloren...

    Der heutige Name weist auf seine offenbar politisch unverfängliche Lage an der Schwarza hin.

    Seine Bauten blieben jedoch, zumindest um den Marktplatz.

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    Da wir per pedes unterwegs sind, haben wir Zeit für Panoramablicke...

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    die dem Autofahrer verwehrt bleiben:

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    Sehesnwert ist nur die nördliche Zeile des Platzes.

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    Naja, alles ist relativ...

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    Aber ein Dinkelsbühl hat hoffentlich niemand von euch in dieser Einöde erwartet...

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    Immerhin gibt s ein Renaissance-Rathaus:

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    DAS wär ein Rätsel fürs Kellerquiz gewesen:

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    Einer der unzähligen Mikrokosmosse, die rücksichtslos zertreten worden sind. Einfach so. Die alte Hure Welt hat nicht mal mitbekommen, dass es Deutsch-Beneschau überhaupt gegeben hat. Entsprechend wurscht war ihr dessen Untergang.


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  • Wieder auf dem Kuhberg (oder Steinberg) zurück genießen wir den interessanten Rundblick, den uns die Inversionswetterlage des 30.10. 2010 ermöglichte.

    Hier was für unsere Bayern, an denen dieser Strang bisher irgendwie völlig vorübergegangen zu sein scheint:

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    Ich meine, dass hier ganz hinten rechts Lusen und Rachel zu sehen sein müssen. In der Mitte der Blansker Wald mit dem Schöninger, dem Krumauer Hausberg.

    Sehr viele Dörfer sieht man hier nicht. Das ist kein Zufall: die Region Kaplitz-Krumau zählt, von den beiden Städten abgesehen, zu den schlechtest nachsiedelten Gebiete der Tschechei. Besonders wild wird es westliche von Krumau. Außer Kalsching ist da nicht mehr viel, dann kommt ein riesiger Truppenübungsplatz, und dann ist man ohnehin schon ganz im entvölkerten NP Böhmerwald. Aber auch zwischen Gratzen und Kaplitz ist die Angelegenheit ziemlich schütter -wie man hier sieht.

    Blick gen Süden, in Richtung Mühlviertel, in welchem die Gratzener Berge kulminieren. Hier geht das Gebirge in ein weitläufiges Hochland über (Freiwald), das letztendlich nach Südosten abzweigt (Weinsberger Wald):

    Der Freiwald ist eine Landschaft ohne Sensationen, bemerkenswert sind nur einige relativ große Moore (Tanner Moor, Hohe Heide bei Karlsstift, Meloner Au, alle drei heute endlich geschützt, nebst vielen kleineren, die leider noch nicht alle unter Naturschutz stehen, ja mitunter zu Heilzwecken ausgebeutet werden)

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    Hier schauen wir nach SW:

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    Mitte links ist Deutsch-Beneschau zu erkennen, umgeben von den nur schemenhaft zu sehenden Hühnerbergen. Der lange Rücken ganz hinten müsste das Plöckenstein-Dreisesselmassiv sein.

    Blick auf Oberstrobnitz:

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    Wer s weiß, sieht hier die Ausläufer des Theresienthals mit der Burg Zuckenstein (über dem Teich oben Mitte -links):


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    Fehlt noch der Blick vom Kuh - zum Rossberg - wie aufregend, diese Namen!

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    Rechts der mächtige Hochwald, links der Mandelstein, bis zu dem der nö. Nebel reicht:

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    Das Nämliche nur ohne Hochwald:


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