Middelburg (Zeeland, Galerie)

  • Wir kommen vom Bahnhof und laufen gen Nordwesten, in Richtung Altstadt (in der Bildmitte sehen wir schon das Wahrzeichen der Stadt, der etwa 90 Meter hohe Abteiturm mit dem Beinamen "Lange Jan"):

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    Zuerst erreichen wir diesen Kanal (Blick gen Nordosten):

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    Die Straße an der Nordwestseite des Kanals heißt hier Londensekaai - schon gleich fällt hier die hohe Qualität der Bebauung ins Auge, (fast) alles sehr schöne Fassaden des 18. Jahrhunderts:

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    An der anderen Seite des Kanals ist die Bebauung meist deutlich weniger stattlich:

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    Mehr Londensekaai:

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  • Ecke Nieuwstraat/Bierkaai:

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    Ab hier heißt die Straße also Bierkaai:

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    Es geht jetzt aber in die Nieuwstraat:

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    Ganz rechts sehen wir zwei angepasste Neubauten:

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    Und hier mal eine auffällige Fassade aus dem frühen 17. Jahrhundert, wenn nicht noch älter (Nieuwstraat 40):

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  • Links die Nr. 19 (17. Jahrhundert, sogar noch mit Kreuzstockfenstern):

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    Und hier die Nr. 22, ebenfalls aus dem 17. Jahrhundert:

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    Nun die Gasthuiskerk an der Ecke Nieuwstraat/Lange Delft, mit rechts daneben das merkwürdige Haus Lange Delft 90 aus dem 16. Jahrhundert:

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  • Lange Delft, Blick gen Nordosten - im Hintergrund ist der Dam, ein Platz (wie in Amsterdam), schon sichtbar:

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    Gegenüber der Kirche gibt's noch diese Renaissancefassade (Lange Delft 119)...

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    ...und dann gibt's auf einmal keine Altbauten mehr! Ab hier wurde die Lange Delft 1940 leider komplett zerstört (der mittlere und südliche Teil also). Einige Rekonstruktionen waren schon geplant, wurden dann aber doch nicht umgesetzt. So sah die Straße vor 1940 aus:

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    Und so siehts dort jetzt aus (Bild nicht von mir)...

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    Der Vorkriegszustand war also bis auf wenigen Bauten schon nicht so toll mehr, was den heutigen Zustand aber nicht rechtfertigt! Vor allem um dieses Gebäude, "De Dolfijn" (Lange Delft 64), ist es doch wirklich sehr schade. Die Fassade stand sogar noch, und wurde erst nach dem Krieg abgerissen (zwar mit dem Ziel einer späteren Rekonstruktion, zu der es dann aber nie gekommen ist)... :kopfwand:

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    Ansonsten gab es an dieser Straße auch noch das Renaissance-Giebelhaus "De Gulden Sonne", ebenfalls ein ganz herber Verlust.

  • Die Straße entlang der nordwestliche Ufer des Kanals heißt hier schon nicht mehr "Bierkaai", sondern "Rouaansekaai" - auch hier nur sehr stattliche Fassaden, meist aus dem 18. Jahrhundert:



    Zurück in der Bellinkstraat - hinter dem Durchgang befindet sich ebenfalls ein verwinkelter Hinterhofbereich, den wir uns ebenfalls mal ansehen werden:


    Hinter dem Tor:




  • Dam 36, "Het Gouden Cruys", aus dem späten 16. Jahrhundert (später umgebaut):

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    Gucken wir mal, wie es im kleinen Gäßchen links neben dem gelbweißen Haus so aussieht:

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    Überraschung! 8|:love:

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    Die Gasse "Kuiperspoort" ist für mich die wohl allerschönste Ecke der Stadt:

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    Die meisten Fassaden stammen hier noch aus dem 17. Jahrhundert, also ist es ebenfalls eine der altertümlichsten Ecken der Stadt:

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  • Wirklich perfekt! Herrlich...

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    Das Tor mit der rot-weißen Tür ist also die Kuiperspoort:

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    Die Hinterseite der Kuiperspoort ist auch wirklich sehr reizvoll - das Torgebäude (ohne die Anbauten) dürfte noch aus dem 15. Jahrhundert stammen:

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    Vom obigen Motiv mal abgesehen, ist dieser Teil der Kuiperspoortgasse aber schon deutlich weniger sehenswert:

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    Laufen wir also um die Südseite der Kuiperspoort herum...

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    ...und schon sind wir wieder im schöneren, vorderen (nordwestlichen) Teil der Gasse zurück:

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    Es geht weiter - Dam, Blick zur anderen Platzseite (naja, der eigentliche Platz liegt etwas weiter südwestlich, hier sind wir schon am Wasser):

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  • Das hier haben wir schon gesehen (Dam, Südostzeile):

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    Schauen wir uns also mal einige andere Sachen am und auf den Dam an - das offene Gebäude links dürfte eine ehemalige Fischhalle sein:

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    Eine kleine Parkanlage gibt's hier auch, und bildet sogar die Nordostzeile des eigentlichen Platzes. Herz der Parkanlage ist dieses Denkmal für die Königin-Mutter Emma von Waldeck-Pyrmont (1858-1934):

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    Nun die (ebenfalls sehr klassizistische) Nordwestzeile des Damplatzes:

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