Quedlinburg (Galerie)

  • Der wirklich bemerkenswerte Finkenherd scheint das Zentrum des ältesten Siedlungskerns Quedlinburgs darzustellen - das Weichbild (Stadtteil) Westendorf ist also älter als die eigentliche Altstadt!

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    Bevor wir Westendorf verlassen, erst noch einige Eindrücke der Langen Gasse:

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    Die Altetopfstraße stellt hier die Grenze zwischen Altstadt und Westendorf dar, Blick gen Nordwesten:

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  • Jetzt geht's dann endlich ins Weichbild "Altstadt" - Blick in die Hohe Straße, gen Nordosten:

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    Schon gleich fällt auf, dass die Altstadt viel weniger kleinbürgerlich wirkt:

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    Mehr Hohe Straße:

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    Auch mal wieder ein Blick zurück:

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    Portal der Nr. 27:

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  • Blick in die Blasiistraße, gen Osten:


    Blasiistraße, Blick gen Nordosten, mit St. Blasii im Hintergrund:


    Der Rest der Blasiistraße schauen wir uns aber später noch mal an, also geht's jetzt wieder zurück zur Hohen Straße:


    Portal der Nr. 11 (heute Deutsches Fachwerkzentrum):


    Blick in einen Hinterhof an der Blasiistraße:

  • Wieder zurück in der Hohen Straße:

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    Etwas weiter nordöstlich steht das ganz besonders großartige Haus der Städteunion, Hohe Straße 8, von 1576:

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    Nochmal ein Blick zurück (Hohe Straße, gen Südwesten):

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    Auch dieses Gäßchen (gegenüber der Nr. 8, gen Nordwesten) führt in einen Hinterhof, und zu einem Stadtmauerturm:

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    Noch einmal die Nr. 8:

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  • Noch etwas Hohe Straße - Blick gen Südwesten, links ein barocker Steinbau:

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    Und auch mal wieder ein Blick gen Nordosten, mit den Türmen der Marktkirche im Hintergrund:

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    Blick in die Gasse "Weingarten", gen Nordwesten:

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    Hohe Straße, Blick in Richtung Marktplatz (gen Südosten!) - in der Bildmitte ein verunstaltetes Haus des 16. Jahrhunderts:

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  • Die Seitenfassade eines Hauses am Marktplatz (Markt 13/14):

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    Blick zurück:

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    Auf den Marktplatz geht's jetzt noch nicht, sondern über diese kleine Gasse (Teil der Blasiistraße) zurück zur St. Blasii:

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    Und schon sind wir bei der Blasiikirche angekommen:

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    Der Turm der Blasiikriche ist noch romanisch:

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  • Ansonsten ist die Blasiikirche aber ein weitgehend barocker Bau:

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    Ein Fremdbild des wunderbaren Kircheninneres (die Kirche war am Tag meines Besuches leider geschlossen):

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    By Kabaeh49 at German Wikipedia, CC BY-SA 3.0, Link


    Noch einige Eindrücke aus der Blasiistraße - Blick gen Westen, also zurück in Richtung Hohe Straße:

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    Ein Blick in die Wordgasse, gen Süden (links ein bemerkenswertes, spätmittelalterliches Fachwerkhaus):

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    Und zum Marktplatz, gen Osten:

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  • Als ich vor 1 Jahr dort war, war die Blasiikirche gerade auf; sie sieht innen so aus wie auf dem Bild. Ein anderer Besucher sprach uns an und sagte, diese Art Gestühl habe es früher in vielen Kirchen gegeben (u.a. in dem kleinen westdeutschen Ort, wo er her war), er fühle sich an seine Kindheit erinnert. Ich kannte diese Art umbautes Gestühl gar nicht. Anscheinend mußte man sich dort jedes Jahr Plätze kaufen, und die, die keine Plätze gekauft hatten, mußten stehen oder nach oben.

  • Und dann stehen wir auf einmal vor dem ältesten Fachwerkhaus der Stadt! Es handelt sich hier um den berühmten Ständerbau (Wordgasse 3) von 1347, der heute ein Fachwerkmuseum beherbergt:

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    Unmittelbar südlich des Ständerbaus befindet sich die "Word", eine breite, mit unterschiedlichsten Gebäuden umrahmte Straße, die in der Mitte vom Flüsschen "Mühlgraben" (ein Abzweig der Bode) geteilt wird. Blick gen Nordosten:

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    Word 3, ein wunderbares Fachwerkhaus des 16. Jahrhunderts:

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    Und auch mal ein Blick zum Fleischhof, gen Südwesten:

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    Der Fleischhof werden wir uns jetzt mal etwas genauer anschauen:

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  • Mal wieder ein Blick zurück (links der Ständerbau, rechts Word 3):

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    Der sogenannte Fleischhof ist in Wirklichkeit der ehemalige Adelshof der Grafen von Falkenstein, und geht auf eine Anlage des 13. Jahrhunderts zurück. Die heutigen Bauten stammen meist aus dem 16. und 17. Jahrhundert, und wurden, nach jahrzehntelangem Verfall (eine Folge der Enteignungspolitik der DDR), in den letzten Jahren vorbildlich saniert. Im Hof befindet sich ein markanter Taubenturm, der heute diese Funktion allerdings nicht mehr erfüllt:

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    Die Seitenfassade eines Hofgebäudes:

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    Der Blick zum Haus Word 3 war von hier aus vermutlich bis in die Endphase der DDR nie frei...

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  • Im und am Fleischhof befinden sich auch reste der ehemaligen Stadtbefestigung, wie die Mauer in der Bildmitte, und der (leider im 20. Jahrhundert völlig verhunzte) Turm im Hintergrund, der ehemalige "Spiegelturm":

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    Auf der "Wordbrücke" - so archaisch wie der Ständerbau wirkt ansonsten kein einziger mir bekannter Fachwerkbau!

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    Der Hinterhof neben dem Ständerbau, mit St. Blasii im Hintergrund:

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    Rechts noch einmal der Ständerbau:

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  • Noch einige Eindrücke aus der Word - hier eine schöne, wahrscheinlich spätmittelalterliche Scheune:


    Mühlgraben, Blumen und barocke Fachwerkhäuser:


    Ein allerletzter Blick in die Word:


    Und endlich haben wir einen freien Blick auf den Marktplatz:


  • Vom Marktplatz aus werfen wir auch mal wieder einen Blick in die Blasiistraße:

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    Der Marktplatz ist zwar schön, aber irgendwie doch nicht wirklich die "Gute Stube" Quedlinburgs. Die kleine Gassen rundherum sind ja fast alle uriger, und manchmal sogar beeindruckender. Nur die Nordzeile (im Hintergrund) ist wirklich toll:

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    Rechts geht's zurück zur Word, geradeaus über die Steinbrücke (eine überbaute Brücke), und links in die Gasse "Pölle":

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    Man ahnt nur kaum, dass die Steinbrücke wirklich eine überbaute Brücke wie etwa die erfurter Krämerbrücke ist!

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    Der Mühlgraben ist der einzige offen sichtbare Hinweis auf eine Brückenfunktion:

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  • Jetzt geht's in die Pölle, Blick gen Nordosten:

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    Noch einmal der Mühlgraben, diesmal von einem kleinen Seitengäßchen der Pölle aus:

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    Nun also die Pölle selbst - hier und da sind leider schon unpassende Neubauten sichtbar:

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    Etwas weiter nordöstlich ist die Welt aber wieder in Ordnung:

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    Und wieder mal ein phantastisches Straßenbild!

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    Und jetzt ein Blick zurück zur Pölle, von der Hölle(!) aus...

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    Obwohl die "Hölle", wie auch die "Pölle", zu DDR-Zeiten teilweise doch wirklich gelitten hat, ist auch hier das Straßenbild weitgehend intakt geblieben. Blick gen Norden:

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    Wieder mal ein tolles Ensemble!

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    Und mal wieder ein Blick zurück - beachte vor allem der Steinbau links (auch schon auf dem vorigen Bild sichtbar), aber auch das großartige Fachwerkhaus rechts, und das eher einfache "Torhaus" im Hintergrund:

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  • Auch mal ein Blick zur "Stieg" (wird später noch folgen):

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    Der Steinbau links ist der sogenannte "Höllenhof" aus dem 13. Jahrhundert. Das Fachwerkobergeschoss des Mittelteils wurde auf 1301 datiert, womit es die höchstwahrscheinlich älteste Fachwerkkonstruktion der Stadt ist! Wichtig ist aber auch das Fachwerkhaus rechts, das bereits mehrmals gezeigt wurde:

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    Es handelt sich hier um den sogenannten "Alten Klopstock" (Stieg 28, wohl 16. Jahrhundert):

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    Und durchs ebenfalls bereits gezeigten "Torhaus" gelangen wir in den Schuhhof hinein (Blick gen Westen):

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  • Im Schuhhof, Blick zurück zur "Hölle":

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    Und in Richtung Breite Straße (rechts ein leider sehr heruntergekommenes Häuschen):

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    Der schmale Durchgang zur Breiten Straße hin:

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    Der Durchgang führt quer durchs ehem. Schumachergildehaus (Breite Straße 51/52), das aus der Mitte des 16. Jahrhunderts stammt. Leider befindet es sich offenbar nicht mehr im allerbesten Zustand...

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    Was für einen Kontrast zum frisch sanierten und farbenfrohen rechten Nachbar, das Haus Breite Straße 53 (1560)!

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  • Die Hohe Straße, Blick gen Nordosten (links das Rathaus):

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    Störende Ladeneinbauten gibt's hier zum Glück nicht, wie oft in der ehem. DDR!

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    Auch mal wieder ein Blick zurück, zum Marktplatz hin:

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    Und schon geht's in die Gasse "Stieg" hinein:

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    Stieg 29 (16. Jahrhundert, wie eigentlich alle Häuser mit Fächerrosetten):

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