Ostdeutsche Stadtansichten vor der Zerstörung

  • Eine eher selten gezeigte Ecke von Zerbst, das am 16. April aufgrund unsinniger, ja verbrecherischer Verteidigung zerstört wurde. Rechts Rathaus mit Roland.


    Wieder Zerbst. Die Häuser haben, wie Zeno richtig bemerkte etwas Schwäbisch-Bayerisches an sich, während im ersten Bild eine eher östlicher Geist waltete:


    Eine eher selten gezeigte Gesamtansicht des Zerbster Marktes. Aus dieser Perspektive wirkt er etwas weniger malerisch und vergleichbaren bayerisch-schwäbischen Kleinstädten wie Donauwörth oder gar Nördlingen durchaus unterlegen:

    Ein besonders schmerlicher Verlust auch wenn (oder vielleicht gerade wil) der Turm als solcher noch steht:


    Standardansicht vom Platz:




    FWH waren eher selten in Zerbst, dieses wurde darüf umso öfter abgebildet:

    anonmye Vorstadt mit markanten türmen:

    Was für ein Stadtbild!



    Aber noch bedeutsamer war dieses:


    Ringecke mit Breslauer traße in Neiße, 1945 völlig zerstört. Nur vereinzeinzelte Bürgerbauten blieben erhalten, die hier gezeigten sind nicht dabei. Auch die Jakobus-Kirche ist heute nur noch ein Schatten ihrer selbst.



    Im Folgenden einige seltenere Ansichten dieses meist nur aus einer perspektive abgelichteten Ringes.

  • Wobei es in Zerbst zweifellos kein an und für böser Wille zur Zerstörung einer pittoresken Stadt war (wie in sonst so vielen Fällen).
    Hm... ist Bernburg wirklich so langweilig? Ich war noch nie dort, hatte die Stadt aber eigentlich schon einmal auf dem Programm gehabt. Altstadt, Neustadt, dazu dieses Schloss, das klingt doch recht anregend?

  • wäre interessant, was drüber zu sehen, weil ich von dieser Stadt (abesehen vom Schloss) kein signifikantes Bild kenne.


    Zurück zum Strang. Ich weiß natürlich,dass Neisse heute nicht mehr in Deutschland liegt und will damit keine Ostgebietsdebatten vom Zaun brechen. Bei der hier gezeigten, in doppelter Hinsicht untergegangen Stadt handelt es sich indes unzweifelhaft um eine deutsche Stadt, so wie es sich beim heutigen Nysa um eine polnische Stadt handelt. Daher darf sie hier unter diesem Thema behandelt werden. Der Betrachtung von ausdrücklich Verlorenem sollten keine (künstlichen) Grenzen gesetzt werden. Zudem erscheint mir der Zusammenhang mit Zerbst sehr interessant. Beide Städte waren sehr giebelfreudig und einander in manchen pittoresken Details ähnlich.


    Hier keine versprochene seltene Ansicht:



    die aber ein Grundproblem von Neisse zeigt: eine große Auswahl von Perspektiven steht eigentlich nicht zur Verfügung. So kenne ich keine Ansicht der "Rückseiten" dieses zentralen Ringblockes, insb keine Ansicht des eigentlichen Rathausbaues. Wer mir da aushelfen könnte, wäre sehr willkommen! Offensichtlich handelte es sich um keinen allzu bedeutsamen Bau, denn er wurde nie bzw kaum abgebildet.


    Seltener ist schon dieser kleine Schwenk:

    Die Giebelhäuser rechts sind mE nachträglich entfernt worden, dies zugunsten einer langweiligen historistischen Bebauung mit flachen Dächern bzw Fassadenabschlüssen.


    Hier ein Schwenk nach der anderen Seite:

    Diese Ring"ecke" war, wie man sieht, rund! Ganz links ein schönes Barockhaus, wie es es auch auf der Breslauer Goldenen Becher-Seite zu sehen gibt.


    Hier müsste nach meinen Berechnungen eigentlich links die Rathausseite jenes Zentralblocks zu sehen sein, wenn es jemand besser weiß, bitte um richtigstellung:

    Hier eine "Vergrößerung" eines zuletzt gezeigten Hauses. man beachte den zweisprachigen Ortsnamen auf der AK!

    Und zum Schluss für heute ein häufiges Motiv, das Assoziationen zu Zerbst zulässt:


    Generell wirkt Neisse großzügiger und auch pittoresker angelegt als Görlitz, kann jedoch in der Qualität der einzelnen Bürgerbauten kaum mithalten!

  • Grundsätzlich sind alles alte AKs, nicht aus meiner Sammlung (Neisse liegt außerhalb meines Gebietes). Die AK von der Kämmerei könnte ein Reprint des Aufstiegs Verlages München sein. Generell wird Neisse auf den allermeisten alten AKs mit ss geschrieben.
    Und nun zum interessantesten Stück: Da habe ich mich in der Tat täuschen lassen. Es handelt sich tatsächlich um ein Reprint. Die Frage, ob Reprint oder nicht, wäre für die Frage der Authentizität des Aufdrucks grundsätzlich unbeachtlich. Dass zB Reprints alter AKs von Karlsbad in neuer Rahmung mit darunter liegender (eindeutig als neu erkennbarer) Aufschrift Karlovy Vary gehandelt werden, ist nichts Ungewöhnliches.
    Hier liegt eigentlich eine Fälschung vor. Die polnische Bezeichnung ist in der alten Schrift gehalten und im alten Schriftfeld gelegen. Der Betrachter muss diese Schrift eigentlich als Teil der Originalvorlage auffassen. Normalerweise hätte ich keinen Zweifel, dass die zweissprachige Bezeichnung echt ist, aber sicher nicht in diesem Fall! Zwar lag Neisse tatsächlich nicht weit von poln. Siedlungsgebiet (das im Süden fast bis an die niederschlesische Grenze reichte, genauer bis Neustadt), weshalb ich auch drauf reingefallen bin.


    die neuen Bilder von Palantir kann ich von meinem AmtsPC nicht öffnen, daher muss ich mich später dazu äußern.

  • Antwort auf youngwoerth, erstellt um 11 h, erst jetzt abschickt (so hart ist der österr. Beamtenalltag):
    Na ja, der Görlitzer Untermarkt ist halt eine lausige pardon Lausitzer Miniaturausgabe des schlesischen Ringplatzes, und Neisse nach Breslau das prächtigste Beispiel. Dazu sind Rathausturm, Kämmeerei und Jakobskirche äußerst prächtige Einzelleistungen, die auch in Görlitz Ihresgleichen suchen würden.
    Generell sind bzw waren die Städte im Osten perfekt "inszeniert". Man vergleiche etwas Neisse mit einer faden Stadt wie Lauingen, dessen Schimmelturm sich schon allein durch die alberne Bedachung um einen Gutteil der potentiellen Wirkung bringt. Wie herrlich ist die Ensemblewirkung von Rathausturm und Kämmerei, dazu noch die durch das Gässchen durchschimmernden Giebel der Westseite. Von einer Ecke hatte man sogar noch die Jakobskirche zusätzlich im Blick.
    Wahrscheinlich hatte Neisse an barocken bzw vorbarocken Giebelhäusern nicht annähernd die Substanz von Lauingen. Aber dort ist alles so unsäglich bieder, eng und kleinbürgerlich geblieben, nichts gegen den Herrschaftsanspruch, den die schlesische Planstadt inmitten dieses bis dahin kulturellen Niemandslandes erheben musste.

  • Noch ein Nachtrag zu Neisse. Hier die machtvolle Panoramawirkung vor der eindrucksvollen Kulisse des Riesengebirges:



    was natürlich ein fiktiver Quatsch ist. Aber das Altvatergebirge ist natürlich als Hintergrund weit weniger spektakulär (zumal viel weiter entfernt und nur bei Tagen von extremer Fernsicht photographisch brauchbar). Alte AKs liebten derlei Firlefanz.
    Ich werd noch ev Bilder vom "königlichen" Ringblick, der alle Hauptsehenswürdigkeiten vereint, nachliefern.


    Machen wir vorerst einen Bogen zur anderen Neisse, welche Namensgleichheit bekanntlich zum Schicksal Niederschlesiens wurde.
    Eine Stadt wie Görlitz hat in diesem Strang glücklicherweise nichts zu suchen, könnte man meinen. Aber auch Görlitz hat uU sein meistphotographiertes Motiv eingebüsst:



    Hier handelt es sich zwar um keine "echte" Kriegsgszerstörung", sondern um einen nachträglichen Abriss. Noch in Hermann Schreibers Buch "Unvergessener deutscher Osten" ist diese berühmte Häuserzeile im Verfallszustand abgebildet ("Blick auf den polnisch verwalteten Teil der Stadt Görlitz"). Die Häuser mussten links von der Altstadtbrücke (dh nördlich ) gewesen sein, wo heute eine Brache ist. In Görlitz scheinen sich nicht alle daran erinnern zu können, zumindest habe ich niemanden gefunden, der mir bei meinem ersten Besuch, als ich noch nicht so gut Bescheid wusste, über Verbleib bzw ehem Standort Auskunft geben konnte.
    Wer solche Ensembles heute sehen will, muss nach Steyr fahren.
    Das hier ist zwar nicht alles weg, aber auch etwas gelichtet:

    Der einzige unmittelbare und schmerzliche Kriegsverlust in Görlitz betrifft ein Barockhaus am Obermarkt (neben dem sog. Napoleonhaus), das von der DDR recht anständig ersetzt wurde.
    Ach ja, und die Altstadtbrücke selbst ist natürlich auch ein Kriegsverlust.


    so wie wohl auch diese schöne Brücke:


    In weit stärkerem Maße war die schöne Stadt Cottbus betroffen, wenngleich auch hier glücklicherweise das Essentielle erhalten blieb.
    Hier der schlimmste Verlust, das Rathaus:



    von dem es allerdings sehr wenig Bilder zu geben scheint. Auch das hier zeigt nicht die Platzseite, die noch schlichter war.


    Unser nächster halt ist Frankfurt an der Oder, von dem ich über sehr viel Bildmaterial verfüge, das hier bereitzustellen allerdings einiges an Mühe bereiten würde. Deshalb einstweilen ein paar anspruchslose AKs.
    mE ist der Verlust dieser Stadt bzw die Versäumnis, sie ordentlich wiederaufzubauen, bisher von der dt. Öffentlichkeit nicht hinlänglich gewürdigt worden. Wie denn auch anders: das Phänomen "Dt. Osten" und alles damit in Zusammenhang Stehende wird von dieser Gesellschaft hinlänglich verdrängt.
    Frankfurt blieb die mW einzige Großstadt mit schlesischem Ringschema auf heutigem deutschen Boden. (Die einzige - bedeutende - Kleinstadt hingegen blieb wohlerhalten: Luckau. Görlitz ist hier nicht eingerechnet: der Untermarkt ist schließlich zu klein und das Rathaus steht nach Lausitzer Muster nicht in der Ringmitte, wodurch der zentrale Block sehr mickrig geraten ist).



    Frankfurt hatte schon sehr unter der historistischen Überformung gelitten. Dem Erweiterungsbau des Rathauses war der ganze zentrale Häuserblock zum Opfer gefallen, und auch die Randbebauung war sehr schwächlich geworden. Im obigen Bild werden die wenigen Giebelhäuser durch das Rathaus verdeckt.
    Links eine zweite "Inselbebauung", was sogar einen Sonderfall darstellte - die "Siebenhäuser", 1945 wie der Rest des Ringes zerstört und zunächst nicht wieder aufgebaut. Zuletzt erfoglte eine sehr enttäuschende zeitgeistige Adaption - Ästhetik scheint auch heute in Frankfurt keine Rolle zu spielen, und noch weniger wohl der Erinnerungswert dieses Platzes an die unzähligen verlorenen und/oder zerstörten.
    Hier noch ein Blick zur Kirche:

    Der Wiederaufbau Frankfurts zählte zum Katastrophalsten und Uninspiriertesten, das die DDR zu bieten hatte. Selbst Zerbst oder Dessau sind dagegen Glanzstücke zeitgenössischen Bauens geworden.

  • Natürlich Sieben Raben, danke für den Hinweis. Die Siebenhäuser standen in Hirschberg.


    Zitat

    Der Verlust Frankfurts ist wahrlich schwer zu verschmerzen.


    Genau das wollte ich eben sagen (wobei ich fast das "schwer" überlesen habe und deshalb gerade zu einer Rüge ansetzen wollte). der Verlust des letzten großen Ringes auf dt. Boden. Das Letzte, was vom dt. Osten blieb. Irgend eine Gasse oder so etwas ist damit verglichen völlig unwichtig. Alte Gassen gibt es noch genug, sogar in Hoyerswerda.

  • Noch ein paar Bilder aus meiner Sammlung:


    Heilsberg (Ostpreußen):




    Eine sehr beachtenswerte Reihe von Giebelhäusern.



    Posen:





    Deutsche und polnische Geschäftsinhaber Tür an Tür. So hätte es gehen können!



    Gleiwitzer Rathaus:




    Küstriner Rathaus:



    Riga im Baltikum (immerhin ein halbes Jahrtausend lang eine deutsch geprägte Stadt):





    Braunsberg in Preußen:





    Ostpreußische Fachwerkidylle in Braunsberg.



    Gasse in Breslau:




    Brünn in Mähren (leider schon mit NS-Flaggen verunstaltet):





    Neiße, Partie am Buttermarkt:




    Cottbuser Rathaus:



    Eger in Böhmen:


  • @youngwoerth


    Im Band "Reise durch Schlesien" von 2008 gibt es Fotos von Neiße. Ich bin wirklich erschrocken, als ich diese kümmerlichen Reste dieser einst stolzen Bebauung gesehen habe. Aber das ist kein Neiße-spezifisches Problem, sondern ein gesamtschlesisches. Intakte Ortsbilder sucht man dort vergeblich, außer vielleicht in Gleiwitz und Oppeln. Nicht einmal Orte im Riesengebirge sind intakt wie Habelschwerdt oder Glatz. Wie die Situation in Orten wie Militsch, Hindenburg oder Leobschütz ist, weiss ich nicht, vielleicht ist dort das ein oder andere erhalten. Kattowitz zum Beispiel ist zwar nur etwa gleich alt wie Gelsenkirchen, hatte aber prächtige gründerzeitliche Straßenzüge und Plätze, die in der Nachkriegszeit abgeräumt wurden. Umso mehr Bilder ich von regionalen Zentren in Ostpreußen sehe, wie Braunsberg oder Heilsberg, umso begeisterter bin ich von denen. Anscheinend hatten diese Städte manch ein architektonisches Juwel, welches bis in die Hanse- und Ordenszeit zurückreichte.


    http://upload.wikimedia.org/wi…attowitz_-_Panorama_2.JPG


    http://www.podstawa.de/kattowitz_poststr.jpg

  • Ostpreussen kann ich aufgrund der Landschaft und einiger Städte empfehlen (Allenstein, Frauenburg). Die meisten Orten wurden aber total zerstört, leider auch Braunsberg (dort ist die Altstadt Heute eine art Wiese mit der Kirche...)


    Die Landschaft ist schon einmalig mit den vielen Seen, dunklen Wäldern und Weiten. Städtebaulich siehts richtig düster aus, Allenstein ist auch stark kriegszerstört und hat wenig erhellendes zu bieten. Die einzige Stadt die den alten Charakter bewahrt haben soll ist Sensburg.


    Hier noch ein paar Nachträge:



    Gasse in Magdeburg:




    Schloss Neustrelitz:




    Breslauer Rathaus:




    Blick auf die alte Hansestadt Elbing:



    St. Marien zu Stendal:




    Gasse in Stralsund:








    1944 zerstörtes Semlower Tor





    Ich bin überrascht, dass Ursus nicht antwortet, da ich ihm hier alte Bilder von Brünn und das von Eger in bester Qualität liefere, aber für ihn scheint es keine neuen Erkenntnisse auf den Bildern zu geben, oder wiegt der Verlust des gotisch-barocken Brünns noch zu schwer?

  • Musst mir schon ein bisschen Zeit geben zum Antworten. Meine Beiträge bestehen ja schließlich nicht sämtlich nur aus Textbausteinen, vor allem, wenn sie nicht Würzburg und Nürnberg zum Inhalt haben.
    einige Anmerkungen: die Bilder von Eger und Brünn bieten in der Tat nix Neues, fallen außerdem nicht unter die Kategorie "zerstört". Dazu hat Eger außer seiner tragischen Geschichte nichts spezifisch "Ostdeutsches" an sich. Die Stadt ist durch und durch fränkisch.
    Auch Stralsund ist (glücklicherweise) weitgehend unzerstört. Ich hoffe, die hier gezeigte Semlower Straße, einst viel photographiert, steht noch so (den Krieg hat sie überdauert)?
    Im Gegensatz zu diesen Städten wurde Posen fürchterlich zerstört - es ist neben Danzig und Warschau eines der Musterbeispiele für den viel gerühmten polnischen Wiederaufbau. Ohne Zweifel ist der Ring heute schöner als früher, zumal einige unproportionierte und die Häuserflucht sprengende Gründerzeitler beseitigt wurden.


    Habelschwerdt ist schon noch einigermaßen intakt, so auch Schweidnitz, Landeck, Patschkau und Waldenburg. An und für sich haben sie in Schlesien viel städtebaulich gesündigt, da kam der ganze Hass der Behörden gegen das dt. Erbe zum Vorschein.


    Das interessanteste Photo ist jenes von Cottbus. Ich wähnte das Rathaus nicht so weit in der Mitte (was es wohl ist, denn die Kante links wird wohl schon von den Ringhäusern gebildet, oder?). Ich muss sagen, dass ich in diesem Fall über die Zerstörung gar nicht so unfroh wäre, denn durch die neue Weite hat der Platz in gewisser Weise beträchtlich gewonnen - jetzt sieht er wirklich wie ein böhmischer Ring aus.


    Die Breslauer Gasse ist auch sehr schön - wahrscheinlich wurde dieser Zustand schon vor dem Krieg beseitigt.
    Danke jedenfalls für die Bilder!

  • Ja, danke für den Hinweis. Klar, Eger ist eher oberpfälzisch als fränkisch. Was diese Unterteilungen betrifft, bin ich nicht sattelfest.
    Böhmisches hingegen findet sich in Eger mE nicht. Die Stadt ist ein ziemlicher Fremdkörper in der böhm. Städtelandschaft.

  • Zitat

    Wie kann man nur auf derart unpassende Idee kommen?


    Tschuldigung.
    Es ist halt so, dass ich von diesen Gebieten überhaupt nichts verstehe, und mich nur mit städtebaulichen Aspekten auseinandergesetzt habe. Die traufseitigen Bürgerhäuser Egers erinnern von der Kubatur an Nürnberg. Eger hab ich kennengelernt im Zusammenhang mit Bamberg, Vierzehnheiligen, Bayreuth.
    Gibt es eigentlich eine genuin "oberpfälzerische" Stadt mit hinreichend städtebaulicher Bedeutung? Wahrscheinlich Weiden, oder?

  • Crossen an der Oder



    Löwenberg in Schlesien



    Die Bilder stammen aus dem Buch "Die schöne deutsche Stadt" Mitteldeutschland bzw. Norddeutschland aus dem Jahr 1911 bzw. 1913. In diesen Büchern sind viele meist kleinere Städte abgebildet, wenn Interesse daran besteht kann ich noch mehr solcher Bilder hochladen, wie z. B. von Prenzlau oder Königsberg in der Neumark und auch von großen Städten wie Danzig, Rostock oder Breslau.

  • Crossen war eine ganz erlesene Stadt, ein wahres Barockjuwel (wie auch Alt-Cüstrin). Und auch bei den Löwenberger Häusern wird einem weh ums Herz - ein für immer untergegangener Kulturraum, mehr als das - ein verlorenes Lebensgefühl.