Passau (Galerie)

  • ich geb zu, dass ich Bossau, wie die Stadt bekanntlich korrekt ausgesprochen wird, früher auch wie youngi gesehen habe. Diesmal jedoch hat sie mir viel besser gefallen, was vielleicht auf den erfreulichen Umstand zurückzuführen ist, dass ich keinen Bierrestriktionen unterlag.
    So einfach sind die Häuser in den Gassen nämlich gar nicht, und die Gassen sind wirklich eng und malerisch.
    Es ist alles eben Ansichtssache. Für einen Ösi ist die Stadt zunächst enttäuschend, da unsere Erwartungen so gar nicht erfüllt werden. Barocke Dome und Kirchen haben wir bei uns genug, in D wäre Mittelalter angesagt.
    Überhaupt an einem kirchlich für uns so übermächtig bedeutenden Ort wie diesem, da müsste schon etwas anderes als so ein Italoprotz stehen, meint man beim ersten Ansehen. Allein, dass es in der ganzen Altstadt keine einzige vernünftige gotische Kirche gibt...
    Dazu noch dieses überaus ausgeprägte Inn/Salzach-Flair, das gibt s bei uns immerhin schöner, ist man geneigt zu sagen.
    Und doch... die Stadt gewinnt bei näherer Betrachtung.
    Nur an diese Westdeutschen Bausünden kann man sich nicht gewöhnen, wenngleich diese hier möglicherweise etwas weniger penetrant als anderswo erscheinen.

  • @mingenerfranz
    Eine wirklich schöne Stadt wie Bossau gewinnt sogar bei trübem Wetter. Nur Allerweltsstädte brauchen ungetrübten Sonnenschein. ich finde, dass etwa die Beleuchtung der Donaubilder ideal ist.
    Dass B. mit Steyr nicht mithalten kann, hab ich nie gesagt, und, ehrlich gesagt, bin ich mir nach meinem letzten Besuch in B. gar nicht so sicher, ob Steyr mit B. mithalten kann.
    Aber das sind müssige Betrachtungen, ich wollt euch damals eigentlich nur drauf einstimmen, dass etwas Besonderes und nicht irgendein Allerweltskaff kommen wird.

  • Ein paar aktuelle Aufnahmen vom letzten Wochenende


    Residenzplatz mit gotischem Domchor, Neuer Residenz und Marienbrunnen:






    Neue Residenz





    die steil zur Donau abfallende Pfaffengasse



    Große Messergasse


    Krippe am Domplatz:



  • Domplatz mit Weihnachtsmarkt, der Dom nach wie vor weitgehend eingerüstet





    Domplatz-Südseite und Christkindlmarkt-Express



    Zengergasse mit frisch renoviertem südlichem Domturm in blendendem Weiß



    die vom Residenzplatz zum Inn abfallende Innbrückgasse



    wäre was für das Keller-Rätsel gewesen, gotische Gewölbe in der Durchfahrt vom Innbrucktor



    Innstadt und Mariahilfberg



  • Ansichten der Stadt von der Innbrücke




    ganz rechts die stillgelegte, einst reizvoll am Inn- und Donauufer nach Obernzell und Hauzenberg führende Bahnlinie


    „Die Strecke Erlau–Obernzell existiert ebenso wie die Strecke Passau–Hauzenberg, ist aber seit dem Hochwasser 2002 stillgelegt. Die Bahn lehnt eine Reaktivierung ab, die Reparaturen an dem Abschnitt in der Innstadt sind jedoch überschaubar. Dieser Abschnitt wurde nur einige Monate vor dem Hochwasser neu hergestellt, wie der noch heute helle Schotter erkennen lässt, nachdem man den Oberbau wegen Neuverlegung von Kanalisation zuvor komplett entfernt hatte. Die Passauer Eisenbahnfreunde sowie eine Bürgerinitiative kämpfen für den Erhalt dieser Strecken.“
    http://de.wikipedia.org/wiki/B…Passau%E2%80%93Hauzenberg



    vor dem Dom die Alte Residenz und das überbaute Innbrucktor



    in Rot das Palais Herberstein, heute Amtsgericht, mit zum Inn geöffneten Arkaden



    Schaiblingturm und Ort, Mündung vom Inn in die Donau



    Jesuitenkirche St. Michael und ehem. Jesuitenkolleg



    gute 100m oberhalb der Stadt die Feste Oberhaus mit dem Schriftzug 1499






  • Innstadt



    Innstadt mit St. Gertraud und Mariahilfberg



    innaufwärts mit Sankt Severin und Innsteg



    Innpromenade mit Sankt Michael




    Innstadt: Kirchenplatz mit der Nr. 4, dem Schwarzen Adler, auch Schiffsmeisterhaus Lüftenecker genannt, Fassade um 1720/30





    Kirchenplatz, Mariahilfapotheke


    Sankt Gertraud innen


    Mondsichelmadonna („Severinsmadonna“) im knittrigen Faltenstil, bedeutendes Werk der Passauer Schule; hl. Severin, um 1490:


    Sankt Gertraud vom anderen Innufer:


    Gegenrichtung, Blick von Sankt Gertraud über den Inn:

  • In Sankt Salvator war ich noch nicht. Die Kirche ist auch nur im Rahmen von Ausstellungen oder Konzerten zugänglich (siehe verlinkten Wikipedia-Artikel).
    Ansonsten war das mit dem milden Winterlicht nur ein kurzer sonniger Intervall am frühen Nachmittag (immerhin).


    Am Schanzlturm und der Brücke kamen wir nur abends vorbei, wunderte mich schon über den Stadtplan im alten Grieben-Reiseführer, offenbar lag Anfang der 70er die Donaubrücke noch etwas flussabwärts. Für die Schanzlbrücke wurde laut Dehio Niederbayern das fürstbischöfl. Schlösschen Eggendobl am Nordufer der Donau geopfert, "als Relikt steht, eingekeilt zwischen Straßen und Auffahrtsrampen zur Schanzlbrücke das spätgotische Herrenhaus".

  • Innpromenade / Innbrücke



    Blick von der Innbrücke flussaufwärts, links St. Nikola



    Mariahilfkirche auf dem gleichnamigen Berg, dahinter kommt gleich Österreich



    Innbrücke südwärts nochmalig mit Innstadt



    Innkai, ganz links die Alte Residenz und das Innbrucktor, in der Bildmitte die Neue Residenz



    der sonnige Innkai flussabwärts mit St. Michael





  • Ort unweit vom Dreiflüsseeck (Ort hier als Straßenbezeichnung)



    das ehem. bürgerl. Waisenhaus aus der Mitte des 18. Jh.




    auf der Nordseite des Waisenhauses führt dieses hübsch bemalte Portal in eine Kapelle





    innaufwärts mit Schaiblingturm



    Feste Ober- und Niederhaus



    vom Dreiflüsseeck donauabwärts geblickt

  • Feste Oberhaus, Niederhaus, Kloster Niedernburg



    Taubenparade auf den Dächern der Neuen Residenz, im Hintergrund Teile der Feste Oberhaus



    Feste Niederhaus, im Hintergrund die Ilzstadt mit St. Bartholomäus



    Der Georgsberg mit den Befestigungsanlagen und Wehrgängen zwischen Ober- und Niederhaus, dem Bollwerk der Passauer Fürstbischöfe. Am nördlichen Donauufer eine vierspurige Schnellstraße, die in zwei Tunnels durch den Berg führt.



    Gut gelaunte Stockenten am Donauufer



    Feste Niederhaus auf dem felsigen Ausläufer zwischen Donau und Ilz



    die weitläufige Feste Oberhaus, am unteren Bildrand erkennbar die Verankerung der Drahtseile des 1869 erbauten Kettensteges



    Kloster Niedernburg, ehem. Benediktinerinnenabtei, Klosterkirche Heiligkreuz
    Das Kloster steht an der Stelle eines spätrömischen Kastells, später eine Herzogspfalz, im 8. Jh. Klostergründung, 1161 gelangte das Kloster zum Hochstift Passau.
    Neubau der Kirche Anfang des 11. Jh., davon noch geringe Reste erhalten. Nach den Stadtbränden im 17. Jh. barockisiert, 1860-65 durchgreifend neuromanisch restauriert, 1977-82 wurde im Chor die Nonnenempore beseitigt und der Chor gotisch rekonstruiert.



    das doch recht nüchterne Innere der dreischiffigen Pfeilerbasilika



    die Hl. Hedwig um 1420 mit Herzogshut, Kirchenmodell in der rechten, Rosenkranz und einem Paar Schuhe in der linken Hand



    neuromanisches Biforium, Durchblick zur Vierung



    Das Grabmal der in Ungarn sehr verehrten seligen Äbtissin Gisela, Königin von Ungarn, gest. 1060, im südlichen Querhaus

  • Milchgasse - Rathaus



    Milchgasse Blickrichtung St. Michael



    ehem. Lyzeum, Madonnenfigur an der Fassade (Michaeligase 13)



    Milchgasse 2-4, sog. Scharfrichterhaus




    einer der erhaltenen spätgotischen Arkaden-Innenhöfe



    links Treppenturm mit Wendeltreppe




    Hochwassermarken am Rathaus



    Saalbau des Rathauses mit gotischen Fenstern und Wandmalereien von 1922


    Der alte Rathausturm 1811 abgebrochen, heutiger Turm von 1891



    Rathaus, Innenhof

  • Rathaus - Großer Saal


    Die beiden prunkvollen Rathaussäle im Saalbau können besichtigt werden.


    Zuerst der Großer Saal:

    nach den Stadtbränden 1662 und 1680 gewölbt und mit 3 stuckierten Portalen versehen





    Eines der beiden großen Historiengemälde, 1890-94, Kriemhilds Einzug in Passau mit ihrem Onkel, Bischof Piligrim





    Hochzeit Kaiser Leopolds I. mit Pfalzgräfin Eleonore 1676 in Passau


  • Wat de Kerken betrifft, ganz einfach, erbse. Der Barock ist weniger schlicht als die Renaissance.
    Das war nun natürlich allzugrob über den Kamm geschert, aber darin stand ja deine Auffassung über den "schlichten" Inn-Salzach-Stil ja um nichts nach.

  • Residenzplatz:

    rechts vom Stephansdom die neubarocke Fassade des ehem. Marschallhauses (im Inneren wurden 1978 spätromanische Rundbogenarkaden freilgelegt).



    Neue Residenz, Portal



    Stephansdom, Detail vom gotischen Chor



    das Stephanstürmchen, um 1500, nach 1930 z.t. erneuert



    die barocke Fassade des Hauses Residenzplatz 1 von der Schrottgasse aus



    Residenzplatz nach O


    Jesuitenkirche Sankt Michael innen:




    Kleine Messergasse


    Große Messergasse:

    interessant die schmiedeeisernen Fensterläden

  • In der Großen Messergasse:



    Christophorus-Bogen über der steil abfallenden Pfaffengasse




    Domplatz 11, Landratsamt, am Eck der ehem. Daunsche Hof, zu den Domherrenhöfen am Domplatz zählend. Sowohl zum Platz hin als auch rechts im Bild erkennbar neuere Teile des Landratsamtes, 1980/81 erbaut, ein Beispiel für ein sich gut einfügendes, sachlich-modernes Verwaltungsgebäude im Altstadtbereich.



    Domplatz nach O



    Domplatz 5, Detail



    Domplatz 4 mit eingebauter Barbarakapelle


    Domplatz, Südseite mit den Nr. 4 und 5, zwei ehem. Kanonikatshöfe, rechts Domplatz 6 (Lamberg):