Würzburg (Galerie)

  • Von hier aus nun also wieder nach Norden, in die Sanderstraße, die heute eine Art von Kneipenmeile darstellt und Anfang des 20. Jahrhunderts nicht zuletzt für die Straßenbahn deutlich verbreitert wurde.


    Entsprechend macht auch mit dem Bauamt ein Gebäude von Anfang des 20. Jahrhunderts den Anfang:


    IMG_0139_sil.jpg


    IMG_0141_sil.jpg


    Blick auf den weiteren Straßenverlauf:


    IMG_0140_sil.jpg


    Blick nach Osten, das gelbe Gebäude ist das oben schon gezeigte Gymnasium, daneben ein strategisch platziertes Döner-Outlet mit Schülerrabatt im blauen Gebäude:


    IMG_0142_sil.jpg


    Der Blick in die Rotlöwengasse daneben überzeugt nur teilweise:


    IMG_0143_sil.jpg


    Indes gefällt danach auf der linken Seite der Komplex aus Karmelitenkloster und Karmelitenkirche:


    IMG_0144_sil.jpg


    IMG_0145_sil.jpg


    IMG_0146_sil.jpg


    Dahinter befindet sich indes eine freie Fläche:


    IMG_0147_sil.jpg


    IMG_0148_sil.jpg


    Peinlicherweise übersehen habe ich den Hof zum Kratzauge gleich daneben (im ersten Foto dieses Beitrags ist es im Hintergrund rechts zu sehen), fotografiert habe ich indes den Hof zum Heubarn:


    IMG_0149_sil.jpg


    Nun haben wir auch schon das Ende der Straße erreicht, die in den Johanniterplatz übergeht und von der Neubaustraße gekreuzt wird (deren Fortsetzung in Richtung Main indes Wirsbergstraße heißt).


    Blick auf das Gebäude der Polizeiinspektion von 1958, im Jahr 2012 überarbeitet und mit dem Anbau links meines Erachtens deutlich aufgewertet:


    IMG_0150_sil.jpg

    Ce qui arrive en fin de compte, ce n’est pas l’inévitable mais l’imprévisible.

    John Maynard Keynes

  • Der Blick in die Rotlöwengasse daneben überzeugt nur teilweise:

    Hm, und wo würde da der überzeugende Teil liegen?


    Das Bauamt zeigt wieder einmal, wie schwer in D der Historismus mitunter von den Originalstilen zu unterscheiden ist. Wäre die decouvrierende EG-Gestaltung nicht, würde man dies als schlichte Barockfassade mit Renaissanceerker und -Portal glatt durchgehen lassen...

    Übrigens zeigt dieser Bau, wie einfach ein altstadtkompatibler Stil aussehen hätte können...

    Man vergleiche damit die unmittelbaren Nachbargebäude des "Heubarn" und der Karmeliterkirche...

    Aber ich will ja nichts gesagt haben, denn mir fehlt ja augenscheinlich die nötige Sensibilität für gewisse Schönheiten im Zusammenhang mit dieser Stadt.

  • Von hier aus nun der Blick in Richtung Festung Marienberg:



    Und über den Platz:



    Wir gehen nun in die Neubaustraße hinein, die schon vorher kurz gezeigt wurde - zuvor jedoch von der anderen Seite, von St. Michael aus.



    In der Mitte fallen die Fassadenrekonstruktionen der sogenannten Greisinghäuser positiv auf, die 1979 fertiggestellt wurden:





    Ansonsten dominiert hier der übliche Aufbaustil, allerdings mit gewissen Rekonstruktionen, so z. B. dieses Barockhaus:



    An der Neubaukirche vorbei geht es nun wieder nach Norden, zur Domerschulstraße. Blick zurück in Richtung Neubaukirche, links die Alte Universität (ebenfalls zerstört):




    Am selben Platz fällt der Blick auf das Franziskanerkloster:



    Von dort aus weiter nach Norden, vorbei an Marmelsteiner Hof und Theresienklinik blicken wir wieder auf den Dom:



    Und hier in Gegenrichtung:



    Blick auf das Burkardushaus von Mitte der 50er-Jahre:



    Damit haben wir effektiv wieder den Paradeplatz erreicht, der schon oben gezeigt wurde - von dort aus mußte ich leider ziemlich schnell zum Bahnhof, so daß der Rundgang hier endet. Ein weiterer Teil mit der nördlichen Altstadt und einigen weiteren, bislang vernachlässigten Arealen wird aber sicherlich folgen.

    Ce qui arrive en fin de compte, ce n’est pas l’inévitable mais l’imprévisible.

    John Maynard Keynes